Erst Skepsis, dann Begeisterung

Der Walkman startet zunächst denkbar schlecht. Die ersten Presseberichte fallen verhalten aus, die fehlende Aufnahmemöglichkeit ist ein großer Kritikpunkt. Sony verkauft im Juli 1979 nur 30 000 Exemplare. Dann setzt das Unternehmen auf eine Marketing-Kampagne mit Prominenten und verhilft dem Kassettenspieler damit zum Durchbruch.

Bald beginnt Sony, den Walkman auch außerhalb Japans zu verkaufen. Allerdings erwägt man dabei zunächst andere Namen: In den USA soll der Walkman "Soundabout" heißen, in Großbritannien ist "Stowaway" geplant, und die Schweden sollen ein Produkt namens "Freestyle" kaufen können.

Doch während einer Geschäftsreise nach Europa trifft Sony-Chef Akio Morita Eltern, deren Kinder sie auffordern, Morita um einen "Walkman" zu bitten. Offenbar ist der Name also bereits bekannt und wird weltweit beibehalten. Aus Sonys Sicht eine gute Entscheidung: Der Walkman ist eines der erfolgreichsten Produkte der Unternehmensgeschichte.

Bild: Philipp Schulze/dpa 17. Juli 2019, 04:522019-07-17 04:52:58 © SZ.de/mri, mxm