Smartphones:Kritik an Russlands "Anti-Apple-Gesetz"

Smartphones: Das Handy als Ort der Freiheit - auch in der Moskauer U-Bahn.

Das Handy als Ort der Freiheit - auch in der Moskauer U-Bahn.

(Foto: Pavel Golovkin/AP)
  • Von Juli an müssen elektronische Geräte, die in Russland verkauft werden, mit Apps und Software russischer Unternehmen ausgestattet sein.
  • Für Menschen in Russland heißt das: Neue Handys kommen in ihrem Land dann wohl später auf den Markt und würden teurer.
  • Kritiker befürchten, dass die Regierung so leichter an die Daten von Millionen Russen kommen und sie im Netz überwachen kann.

Von Clara Lipkowski

In der Moskauer U-Bahn können Passagiere schon seit einigen Jahren ziemlich störungsfrei im Internet surfen. Und das, obwohl die Züge so tief unter der Erde rollen, wie sonst fast nirgends auf der Welt. Aus dem Leben der Menschen lässt sich das Netz sowieso nicht mehr wegdenken, hier noch weniger als anderswo. Denn im sonst oft repressiven Russland ist das Internet für viele ein Ort der Freiheit, Information, Debatte. Noch. Denn der Staat greift zunehmend ein und durch.

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