bedeckt München 20°
vgwortpixel

Ransomware:Betrüger missbrauchen Todesfälle Prominenter

Viele Schadprogramme - nicht nur solche, die es auf Erpressung abgesehen haben - erfordern die Mithilfe der Opfer. Sie kommen zum Beispiel als Anhang in Mails oder verbergen sich hinter Links. Viele der Mails, die es durch die Spam-Filter schaffen, sind schon auf den ersten Blick als Betrugsversuch erkennbar, zum Beispiel, weil sie fehlerhaft formuliert sind. Doch auch die Kriminellen lernen dazu. Inzwischen, weiß man bei der Polizei, werden oft sogar schon professionelle Übersetzer engagiert, um die Lockvogel-Mails besser aussehen zu lassen.

Immer wieder nutzen die Betrüger auch aktuelle Ereignisse wie etwa Naturkatastrophen oder Todesfälle Prominenter aus, um ihre potenziellen Opfer dazu zu verleiten, einen Anhang zu öffnen oder auf einen Link zu klicken. In der Vorweihnachtszeit, in der viele Online-Versender nutzen, kursieren immer wieder angebliche Rechnungen. Mit ein wenig Aufmerksamkeit lassen sich aber auch diese besser gemachten Versuche meistens leicht erkennen.

Ihnen fehlt in aller Regel die persönliche Anrede, stattdessen heißt es dann zum Beispiel "Sehr geehrter Sparkassen-Kunde". Im Zweifel fragt man lieber bei der Bank oder dem Versender telefonisch nach. Und - das Wichtigste zum Schluss: Wer regelmäßig seine Daten auf unabhängigen Systemen sichert, muss Erpresser nicht fürchten.