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Facial Recognition:Wie wir unser Gesicht verschenken

Security China 2018 exhibition in Beijing

"Weiße Männergesichter werden ja ganz gut erkannt", sagt eine Wissenschaftlerin, was davon abweicht, wird teils nicht mal als Gesicht erkannt.

(Foto: REUTERS)

Weltweit verwenden immer mehr Unternehmen und Behörden künstliche Intelligenz zur Gesichtserkennung. Dabei sind derlei Programme oft unzuverlässig - und vorurteilsbehaftet.

Von Bernd Graff

Wir haben unser Gesicht verloren. Wortwörtlich. An ein Unternehmen mit Namen: Clearview AI. Im Februar war bekannt geworden, dass die Tech-Firma, die bis dahin lediglich lustige Foto-Apps auf die Halde anderer lustiger Foto-Apps geworfen hatte, heimlich eine weltweite Datenbank aus drei Milliarden Gesichtern aufgebaut hat, um damit eine Personensuchmaschine zu füttern. Die mithilfe eines automatisierten Prozesses gesammelten Bilder stammen von allen großen Social-Media-Seiten, vor allem von Facebook, Instagram, Twitter, Linkedin, Youtube, den üblichen Verdächtigen also. Es ist nicht unwahrscheinlich, dass fast alle im Netz auffindbaren Menschenporträts von Clearview AI geerntet und in die firmeneigenen Datensilos verbracht wurden.

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