Batman: Arkham VR

Batmans Partner und Ex-Robin "Nightwing" wurde ermordet, der Joker hat irgendwie seine Finger im Spiel, Batman - und damit der Spieler selbst - kann seinen Sinnen nicht ganz trauen, und Butler Alfred findet ohnehin, dass Master Wayne dringend mal einen Abend Pause von der Verbrechensbekämpfung bräuchte. Ganz ehrlich: "Batman: Arkham VR" ist spielerisch nur Minimalprogramm. Frei bewegen kann man sich in der Spielwelt nicht, sondern sucht in den statischen Bühnenbildern nach Spuren des Mörders, die Schlussfolgerungen liefert Batman in Selbstgesprächen bequemerweise frei Haus.

Trotz mangelnder Komplexität ist die Geschichte ein spannender Comic und steht der Qualität der "Arkham"-Spielereihe nicht nach. Die Fahrt auf einer geländerlosen Plattform herab in die atemberaubend riesige Batcave ist einfach nur verdammt cool. Zusammen mit dem kurzweiligen Minispiel rund ums Batarang-Zielwerfen und dem fairen Verkaufspreis (19,95 Euro) ist "Batman: Arkham VR" vielleicht die beste Einstiegsdroge für Virtual Reality.

Fazit: Eigentlich unnötiges Detektivspielchen, aber voll mit VR-Wow-Effekten. Und Batman.

Bild: Sony / PR 28. Oktober 2016, 13:542016-10-28 13:54:43 © SZ.de/sih/olkl