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Passwort-Manager im Test:Anmerkungen, Tipps und weiterführende Leseempfehlungen

  • Wie immer bei Stiftung Warentest lohnt es sich, die Resultate im Detail zu studieren. Der Testsieger muss nicht für alle Anwender die beste Lösung darstellen. Ein gutes Beispiel ist die Software 1Password: Viele Apple-Nutzer schwören auf die schicken und übersichtlichen Apps für iOS und MacOS. Auf Windows- und Android-Geräten schwächelt die Software dagegen und kann in Sachen Design und Handhabung nicht mit ihren Apple-Pendants mithalten. Im Test schneidet das Programm deshalb nur mittelmäßig ab, stellt für iPhone- und Mac-Besitzer aber dennoch eine gute Wahl dar.
  • Alle getesteten Dienste sind kostenpflichtig. Die Beträge unterscheiden sich dabei aber deutlich. Während Safe In Cloud und Enpass einmalig fünf bzw. acht Euro für ihre mobilen Apps verlangen, setzen die anderen Programme auf ein Abo-Modell. Die jährlichen Kosten liegen zwischen 14 (Kaspersky) und 33 Euro (Dashlane). Manche Nutzer zahlen ungern regelmäßig für Software. Andererseits entstehen den Anbietern laufende Kosten, um Server zu betreiben, die Programme weiterzuentwickeln und Sicherheitslücken schnell zu stopfen. Bei wenigen Diensten ist das so wichtig wie bei Passwort-Managern. Vor diesem Hintergrund sind ein bis drei Euro pro Monat eine überschaubare Investition.
  • Vielleicht müssen Sie aber auch gar nichts für Ihren Passwort-Manager ausgeben. Viele Anbieter verlangen erst dann Geld, wenn Sie Kennwörter geräteübergreifend synchronisieren wollen. Wer lediglich die mobile App benötigt, kann diese oft gratis nutzen. Umgekehrt ist es bei Safe in Cloud und Enpass: Hier kostet die Smartphone-App, dafür ist das Desktop-Programm frei erhältlich.
  • Ebenfalls interessant ist das Angebot von Lastpass. Gratis-Nutzer können ihre Login-Daten nicht mit Dritten teilen, haben weniger sicheren Speicherplatz für Dateien und Dokumente zu Verfügung und müssen auf einige weitere Funktionen verzichten. Für die meisten Anwender dürfte die kostenlose Version aber ausreichen. Und sei es nur, um den Dienst in Ruhe auszuprobieren und herauszufinden, ob sie bereit sind, dafür Geld auszugeben.
  • Viele erfahrene Anwender vertrauen auf Keepass. Der Dienst speichert die Daten nicht in der Cloud, sondern in einer verschlüsselten Datenbank-Datei. Der Vorteil: Nutzer müssen nicht blind darauf vertrauen, dass der Anbieter seine Server ausreichend schützt. Der Nachteil: Man muss die Datei selbst synchronisieren. Keepass ist gratis, bietet viele Einstellungsmöglichkeiten und gilt als besonders sicher. Dafür erfordert der Dienst aber technisches Wissen oder zumindest etwas Geduld, um sich einzuarbeiten. In diesem Vergleich von Passwort-Managern finden Sie mehr Informationen über Keepass und vier weitere Programme (Lastpass, 1Password, Dashlane und Enpass).
  • Wenn Sie alle Ihre Anmeldeinformationen einem einzigen Dienst anvertrauen, um sich nur noch ein Passwort merken zu müssen, dann sollte wenigstens dieses Kennwort besonders sicher sein. Hier können Sie nachlesen, welche Ratschläge Experten geben - und hier finden Sie fünf Mythen über sichere Passwörter, an die immer noch viele Menschen glauben.
  • Die meisten Passwort-Manager und viele weitere Dienste bieten die Möglichkeit, den Zugang zusätzlich mit Hilfe der sogenannten Zwei-Faktor-Authentifizierung zu sichern. Insbesondere für Online-Konten, auf denen Sie sensible Informationen speichern, ist das unbedingt empfehlenswert. Hier erfahren Sie, wie 2FA funktioniert und in welchen Fällen sie sich lohnt.

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