Neue Computer von HP, Sony und AsusAlles auf einmal

Wenn die gesamte Hardware im Gehäuse des Bildschirms steckt: All-in-One-PCs sparen nicht nur Platz.

Eigentlich gibt es All-in-One-PCs schon lange. Vorbild für die Rechner, bei denen die gesamte Hardware im Gehäuse des Bildschirms steckt, sind die schon in den 70er Jahren in vielen Büros eingesetzten Terminalrechner. Im privaten Nutzerkreis hat Apple auf diesem Gebiet seit Jahren die Vorherrschaft inne - mit dem iMac. Und der flache Rechner gibt auch die Linie für etliche neue All-in-One-Geräte aus der Windows-Welt vor.

Apple bietet den iMac mit Display-Größen von 20 und 24 Zoll an. Das sind rund 50 beziehungsweise rund 61 Zentimeter. Als Prozessoren kommen moderne Doppelkernchips von Intel zum Einsatz - mit 2,4 Gigahertz (GHz) Taktfrequenz beim günstigsten Modell für 999 Euro und mit 3 GHz beim Topmodell für 1919 Euro. Unterschiede gibt es auch beim Grafikchip sowie der Größe der Festplatte und des Arbeitsspeichers - wobei Letzterer sich einfach nachrüsten lässt. Wer Geld sparen will, kauft sich Speicher und setzt ihn eigenhändig ein.

Dann hört es mit dem Nachrüsten interner Hardware bei den All-in-One-Geräten aber auch oft schon auf. Die Komponenten sind meist so aufeinander abgestimmt, dass ein Austausch einzelner Teile nicht sinnvoll und zudem teuer ist. "Wer seinen Rechner regelmäßig aufrüsten will, kauft besser kein All-In-One-Gerät", sagt Christof Windeck von der in Hannover erscheinenden Zeitschrift c't.

Foto: AFP

14. November 2008, 18:062008-11-14 18:06:00 ©