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Netzreaktionen:Johnson als Außenminister? Das ist "britischer Humor"

Ausgerechnet Mr. Brexit wird britischer Außenminister. Wie könnte sein erster Arbeitstag aussehen? Unser Vorschlag - generiert aus Reaktionen im Netz.

Boris Johnson ist zurück, ausgerechnet. Ex-Bürgermeister von London; schriller Typ, der die EU mit Hitler verglich; Mr. Brexit. Politiker, der als Favorit auf die Nachfolge von David Cameron gehandelt wurde und dann überraschend auf eine Kandidatur verzichtete. Und so weiter.

Dieser Johnson wird unter der neuen Premierministerin Theresa May zum Außenminister. Britischer Humor, sozusagen:

Johnsons erster Arbeitstag

Am Mittwochabend wurde er von der Queen ernannt, heute ist sein erster regulärer Tag im Amt. So könnte der aussehen - zwar frei fabuliert anhand der Reaktionen im Netz, aber wer weiß!

Morgens: Klärendes Gespräch mit US-Präsident Obama, um über seine "teilkenianische Herkunft zu reden (und die deshalb ererbte Antipathie gegenüber Großbritannien)". Kleinlaut "sorry" sagen. (Diplomatie!)

Sich aber anschließend bei Obama über das fiese Grinsen des Außenministerium-Pressesprechers beschweren, als dieser von Johnsons neuer Aufgabe erfährt. (Diplomatie! Ein Sorry für ein Sorry.)

Anschließend: Ein bisschen Gymnastik.

Briefing beim Geheimdienst.

James Bond sein (Chef sein).

Social-Media-Check I. Einen leichten Stich in der Seite empfinden beim Lesen des Tweets von Cher.

Social-Media-Check II: Der nächste Stich.

Zum Mittagessen: Erste Entscheidung fällen: Strikte Social-Media-Diät.

Danach: An den diplomatischen Soft Skills arbeiten.

Nachmittag: Sich mit Recep Tayyip Erdoğan treffen, um über den flotten Limerick zu diskutieren, den Johnson über den türkischen Präsidenten verfasste.

Sein eigenes Double treffen und ihn fragen, was das mit dem T-Shirt sollte.

Abends: Ein Impuls-Referat über Leadership in Afrika vorbereiten. (Streber!)

Spätabends: Was für ein Tag! Vor dem Schlafengehen ein letzter Blick in die Zeitungen. Oder vielleicht doch erst morgen.