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Napster:Im Netz spielt die Musik

Eine Chronologie der jüngsten Ereignisse

Neue Heimat für Software-Pirateriesueddeutsche.de vom 21. März 2001Napster-Mitglieder haben sueddeutsche.de bestätigt, dass Software-Piraten die Musik-Tauschbörse als Trittbrett für die Verbreitung von kommerzieller Software benutzen. Dem Bertelsmann-Konzern ist der Tausch von Raubkopien angeblich nicht bekannt.

AOL muss Urheberrecht wahrensueddeutsche.de vom 8. März 2001Napster ist der vorletzte Fall eines "clashs" der alten Urheber- und der frechen neuen Kopier-Zivilisationen. Das jüngste "Opfer" dieser Rechtsprechung ist der Internet-Service-Provider AOL.

Die Tage sind gezähltsueddeutsche.de vom 6. März 2001Der kostenlose Musiktausch über Napster steht vor dem Ende. Die Internet-Tauschbörse muss binnen 72 Stunden alle urheberrechtlich geschützten Titel aus dem Angebot nehmen.

Blockierung von Musikstücken gestartetsueddeutsche.de vom 6. März 2001Die Musiktauschbörse Napster nimmt seit Sonntag rechtlich geschützte Titel mit Hilfe eines Filterprogrammes aus dem Angebot. Ob nun zwei Millionen oder lediglich 1000 Musikdateien blockiert werden, lässt sich nur schwer feststellen. Nichtsdestotrotz rufen zahlreiche Fans inzwischen zum Boykott von Napster auf.

Napster will Friedensueddeutsche.de vom 22. Februar 2001Die Musiktauschbörse plant von Juli an monatliche Gebühren und bietet der Industrie eine Milliarde Dollar

Bertelsmann begrenzt Downloads bei Napstersueddeutsche.de vom 18. Februar 2001Die neue Technologie erlaubt zwar weiterhin einen Austausch und das Herunterladen von Musiktiteln aus dem Internet, doch kann sie offenbar verhindern, dass die Songs anschließend auf CDs gebrannt werden.

Niederlage für Napstersueddeutsche.de vom 13. Februar 2001Die Musiktauschbörse wird zwar nicht geschlossen, doch bestätigte das Berufungsgericht in San Franzisko in Grundzügen eine einstweilige Verfügung gegen Napster, die von der Musikindustrie angestrengt worden war.

© sde

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