bedeckt München

Musikvideos im Netz:Alternativen zu YouTube

Immer häufiger entfernen Plattenfirmen Videos ihrer Künstler von der Internetplattform YouTube. Doch auch andere Portale bieten Musikvideos im Netz. Die Alternativen

in Bildern.

9 Bilder

YouTube Alternativen

Quelle: SZ

1 / 9

YouTube ist sicherlich die bekannteste Video-Plattform im Netz. Musikvideos von Stars, selbst gedrehte Clips von Nachwuchsbands oder Konzertmitschnitte werden dort tausendfach hochgeladen.

Doch immer mehr Plattenfirmen sorgen dafür, dass Videos ihrer Künstler von den Servern verschwinden. Doch es gibt zahlreiche weitere Plattformen, auf denen sich das gesuchte Video vielleicht doch noch finden lässt.

MyVideo Videoportal Shakira

Quelle: SZ

2 / 9

Zum Beispiel MyVideo, das von der rumänischen Hauptstadt Bukarest aus betrieben wird. Der Nutzer kann nicht nur nach Musikvideos suchen, sondern auch ein eigenes Community-Profil erstellen oder Clips bewerten.

Auf MyVideo finden sich zudem auch TV-Serien, Filme, Trailer oder Werbespots. Das Hochladen von urheberrechtlich geschützter Musik ist zumindest dem Geschäftsbedingungen zufolge untersagt.

Sevenlaod Screenshot

Quelle: SZ

3 / 9

Als multimediale Web 2.0-Plattform mit Nutzer-Community versteht sich auch Sevenload mit Sitz in Köln. Musikvideos werden dort als Streams auf verschiedenen Kanälen angeboten, sortiert nach Genres wie Rock, Urban oder Elektro. Der Nutzer hat aber beispielsweise auch die Möglichkeit, nur Musikvideos von Künstlern bestimmter Labels anzuschauen.

qtom.de Videoportal

Quelle: SZ

4 / 9

Als interaktives Musikfernsehen bezeichnet sich das Portal Qtom, das von Hamburg aus gesteuert wird. Die Plattform bietet ebenfalls nach Genres sortierte Kanäle an, aber auch vereinzelt Specials zu bestimmten Künstlern.

Hilfreich für Musikliebhaber ist ein virtueller Regler, mit dem der Nutzer bestimmen kann, in welche Richtung es musikalisch gehen soll - von langsam oder laut über Klassiker versus Neuerscheinung bis hin zu Insider oder Hitsingle.

Tape.TV Videoportal

Quelle: SZ

5 / 9

Ein weiterer Internetmusik-Fernseher ist Tape.tv mit Sitz in Berlin. Nach einer Anmeldung steht dem personalisierten Musikprogramm nichts mehr im Wege. Grundsätzlich stehen Programme in acht musikalischen Stilrichtungen zur Verfügung.

Seine Favoriten kann der Nutzer zu einer Art Video-Mixtape zusammenstellen, das er im Anschluss zum Beispiel via Twitter oder Facebook mit Freunden teilen kann. Es gibt auch einen Blog, in dem gelegentlich Videopremieren besprochen werden.

Putpat Videoportal

Quelle: SZ

6 / 9

Auch das Portal Putpat, das in Köln beheimatet ist, bezieht den Nutzer mit ein. Neben den obligatorischen Genre-Channels merkt sich Putpat persönliche Vorlieben, also welche Clips der Nutzer verbannt und welche er zu seinen Lieblingen gekürt hat.

Eine besondere Funktion ist der "Veequalizer": Dabei handelt es sich um einen eigenen Channel, in dem sich Musikvideos nach dem persönlichen Geschmack zusammenstellen lassen.Um den Dienst nutzen zu können, müssen sich Nutzer allerdings registrieren.

MTV.de Screenshot

Quelle: SZ

7 / 9

Der Online-Auftritt von MTV Networks Germany mit Sitz in Berlin umfasst ebenfalls eine große Auswahl aktueller Musikvideos. Auch hier dominiert der Community-Charakter des Internets. Besucher von www.mtv.de können nach den Clips suchen, die am neuesten sind, am besten bewertet oder am häufigsten gesehen wurden. Als kleines Highlight sind eine ganze Reihe Akustik-Sessions bekannter Künstler als Video abrufbar.

Clipfish.de Videoportal

Quelle: SZ

8 / 9

Eine weitere größere Video-Community-Plattform ist Clipfish (im Bild). Auch die Video-Suche von Google kann zum gesuchten Clip führen.

Vimeo Videoportal

Quelle: online.sdedigital

9 / 9

Weitere internationale Alternativen zu Youtube sind beispielsweise die Plattformen Veoh.com und Vimeo.com.

Das besondere an Vimeo: Nutzer dürfen eigentlich nur Videos hochladen, an deren Produktion sie selbst maßgeblich beteiligt waren. Das Portal richtet damit vor allem an Künstler und Bands, die ihre Musikvideos selbst verbreiten möchten. Zudem finden Nutzer auf den beiden Plattformen womöglich den einen oder anderen Clip, der auf deutschen Seiten nicht mehr verfügbar ist.

© Philipp Laage, dpa/sueddeutsche.de/joku
Zur SZ-Startseite

Lesen Sie mehr zum Thema