Bayern Ballers Gaming

Nun steigt auch der FC Bayern München in den E-Sport ein. Jedoch nicht über seine Kernmarke Fußball, sondern über sein Basketballteam. Der Klub der Basketball-Bundesliga gründet ein Team mit dem Namen "Bayern Ballers Gaming", die Spieler sollen auf der Playstation in der Basketball-Simulation "NBA 2K" antreten. Genau diese, also die Spieler, gibt es aber noch nicht. Die Bayern richten eine Art Casting aus, bei dem sich Interessenten bis zum 10. Mai bewerben können.

Im Vergleich zu anderen traditionellen Sportklubs ist das jedoch ein eher kleiner Schritt. Andere Teams investieren sehr viel mehr in den E-Sport: Der FC Schalke 04 hat sich seit 2016 in der europäischen "League of Legends Championship Series" (LCS) etabliert. Der 1. FC Köln kooperiert seit Anfang des Jahres mit der E-Sport-Organisation SK Gaming und unterstützt auch deren "Counter-Strike"-Team. Hertha BSC Berlin will zwar vorerst nur bei "FIFA" bleiben, plant dafür den Einstieg mit einer eigenen Spielerakademie.

Bild: Take Two Interactive Software / PR 1. Mai 2018, 06:212018-05-01 06:21:04 © SZ.de/mri/dd