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Microsoft:Windows 10: Das kann das Anniversary Update

A waitress serves a Microsoft delegate during the launch of the Windows 10 operating system in Kenya's capital Nairobi

Kein anderes Microsoft-Betriebssystem polarisiert so sehr wie Windows 10.

(Foto: Thomas Mukoya/Reuters)

Am 2. August veröffentlicht Microsoft ein großes Update für Windows 10. Die Änderungen sind nicht revolutionär, aber sinnvoll.

Als Windows 10 vor einem Jahr auf den Markt kam, bezeichnete Microsoft es als "letzte Version von Windows", die das Unternehmen entwickeln werde. Es wird also kein Windows 11 geben, sondern regelmäßige Updates für Windows 10. Kleine Aktualisierungen schließen in kurzen Abständen Sicherheitslücken oder beheben Fehler. Die Installation geschieht automatisch, Nutzer bekommen davon meist gar nichts mit.

Zweimal pro Jahr soll ein großes Update erscheinen. Der Download umfasst mehrere Gigabyte und beinhaltet das komplette neue Betriebssystem (technisch gesehen ist es damit eigentlich ein Upgrade, da sich auch die Build-Nummer ändert). Dabei ergänzt Microsoft Windows 10 auch um neue Funktionen. Bereits im November des vergangenen Jahres hat die Firma das erste große Update veröffentlicht und dabei etwa das Startmenü verbessert und das Design vereinheitlicht.

Das Anniversary Update ist für alle Windows-10-Nutzer kostenlos

Am 2. August erscheint das zweite Update für Windows 10, das sogenannte Anniversary Update. Wie das vorhergehende und alle folgenden ist es für Nutzer mit einer gültigen Windows-10-Lizenz kostenlos. Besitzer einer älteren Windows-Version können noch bis zum 29. Juli gratis zu Windows 10 wechseln und erhalten das Update, ohne dafür zahlen zu müssen.

Mehrere Millionen freiwillige Tester, die Windows-Insider, haben das Anniversary Update seit Monaten getestet. Dementsprechend sind bereits alle Funktionen bekannt. Microsoft verbessert die Stifteingabe und ermöglicht es Nutzern, Notizen handschriftlich zu verfassen. Der Edge-Browser erhält Erweiterungen nach dem Vorbild von Firefox und Chrome, die Sprachassistentin Cortana wird schlauer, es gibt eine neue Skype-App, und die Oberfläche bekommt einen Feinschliff. Außerdem integriert Microsoft ein minimales Linux-System in Windows. Darüber dürften sich vor allem Entwickler freuen.

Das sind alles keine revolutionären, aber sinnvolle Änderungen, die ein bereits stimmiges Betriebssystem noch ein Stückchen besser machen.

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