Die "Black Lives Matter"-Bewegung bewirkt unter Technologie-Konzernen ein Umdenken bei der heiklen Gesichtserkennungstechnik. Als dritter großer Anbieter solcher Software gab Microsoft bekannt, US-amerikanischen Polizeibehörden die Technik nicht mehr zur Verfügung zu stellen. Die Zusammenarbeit solle eingestellt werden, bis Gesichtserkennung gesetzlich und unter Einhaltung der Menschenrechte reguliert sei, sagte Microsoft-Präsident Brad Smith am Donnerstag der Washington Post. Amazon hatte zuvor angekündigt, die Zusammenarbeit mit der Polizei für ein Jahr auszusetzen. IBM erklärte, ganz aus Verkauf und Entwicklung auszusteigen.
Rassismus und Algorithmen:Warum Tech-Konzerne der Gesichtserkennung abschwören
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Automatische Gesichtserkennung auf öffentlichen Plätzen mit Hilfe künstlicher Intelligenz soll erlaubt bleiben - unter strengen Voraussetzungen.
(Foto: Gary Waters via www.imago-images.de/imago images/Ikon Images)Microsoft will die Technologie nicht mehr an die Polizei verkaufen, um Schwarze zu schützen. Denn lernende Software ist anfällig für Vorurteile.
Von Marisa Gierlinger
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