Jugend und Technik:Die Generation Smartphone ist stabiler als die Apokalyptiker behaupten

Lesezeit: 5 min

Jugend und Technik: Weniger Sex, weniger Freiheitsdrang: Das Essay der US-Psychologin Jean Twenge liest sich wie ein Bericht über das Ende der Jugendrebellion.

Weniger Sex, weniger Freiheitsdrang: Das Essay der US-Psychologin Jean Twenge liest sich wie ein Bericht über das Ende der Jugendrebellion.

(Foto: mauritius images)

Machen die Geräte Kinder einsamer, dümmer, depressiver? Es gibt viele Wissenschaftler, die von solchen Warnungen leben - und deren Ratgeber von Eltern leider verschlungen werden.

Gastbeitrag von Jan Kalbitzer

Unter Psychologen und Psychiatern, die zu den Auswirkungen des Internets auf den Menschen forschen, kommt als Antwort auf die Frage nach ihrer Einschätzung des wissenschaftlichen Fortschritts oft die Antwort: Das Wichtigste wissen wir eigentlich schon. Es gibt keine Zweifel, dass es zu Stress führen kann, wenn mit der Vernetzung von Menschen der ständige Vergleich und damit der Konkurrenzdruck zunimmt. Dass massiver Informationsfluss als Überforderung wahrgenommen und die Möglichkeit des permanenten Konsums bei unzureichender Fähigkeit zur Impulskontrolle zu Kontrollverlust führen kann. Auch was dagegen zu tun ist, scheint klar zu sein.

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
SZ-Magazin
Familie
Wenn nichts mehr hilft
Wissenschaft im Alltag
Kochen zwei Mathematiker Kaffee
Psychologie
Wie man im Alter geistig fit bleibt
Russland
"Frieden und Frieden und Frieden"
Midsection Of Couple Holding Hands; SZ-Magazin
Tantra
"Es geht darum, die Schranke des Tabus zu durchbrechen"
Zur SZ-Startseite