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IT-Irrtümer:Falsch gedacht

Auch helle Köpfe können mal daneben liegen. Wir zeigen die zehn größten Fehlprognosen der Technik-Geschichte.

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Platz 10: Das Telefon

Die Prognose: "Das Telefon hat zu viele ernsthaft zu bedenkende Mängel für ein Kommunikationsmittel. Das Gerät ist von Natur aus von keinem Wert für uns", sagte ein Manager von Western Union im Jahr 1876.

Nur ein Jahr später setzte der damalige US-Präsident Rutherford B. Hayes nach: "Eine erstaunliche Erfindung. Aber wer sollte sie jemals benutzen?"

Falsch: 130 Jahre später genießt das Telefon in seiner Inkarnation als Apple-Handy Kultstatuts - trotz seiner Mängel.

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Platz 9: Das Radio

Prognose: "Die drahtlose Musikbox hat keinen denkbaren kommerziellen Wert. Wer würde für eine Nachricht bezahlen, die zu niemanden direkt gesendet wird?"

Dieses Zitat stammt von David Sarnoff und datiert auf das Jahr 1925.

Falsch: Allein für die vielen Stauprognosen zahlen tausende Autofahrer gerne an die GEZ.

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Platz 8: Der Fernseher

Prognose: "Der Fernseher wird sich auf dem Markt nicht durchsetzen. Die Menschen werden sehr bald müde sein, jeden Abend auf eine Sperholzkiste zu starren."

Das kann nur ein Filmmogul gesagt haben:Darryl F. Zanuck, 1946 Vizepräsident von 20th Century Fox.

Falsch: Kein Fernseher ist mehr aus Sperrholz.

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Platz 7: Die E-Mail

Die Prognose: "E-Mail is a totally unsaleable product", verkündete Ian Sharp von der IT-Firma Sharp Associates im Jahr 1979.

Falsch: Gerade Spam-Versender vedienen mit der elektronischen Kommunikation recht gut.

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Platz 6: Das papierlose Büro

Prognose: "Das zeitraubende Hin- und Hergeschiebe von Papier wird im Büro der Zukunft durch Informationsverarbeitung mit Computer ersetzt."Hieß es in den 1970en aus dem Palo Alto Research Center.

Falsch: Drucker in allen Formen, Farben und Größen verpesten nachwievor die Büroluft.

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Platz 5: Die CD

Prognose: "Wer braucht eigentlich diese Silberscheibe?", fragte der Philips-Vorstand Jan Timmer angesichts der Geburtsstunde der CD.

Falsch: Als Radarkontrollen-Schutzschild am Rückspiegel baumelnd wird die Scheibe von einigen Zeitgenossen immer noch heiß begehrt.

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Platz 4: Der Computer

Prognose: "Ich denke, dass es einen Weltmarkt für vielleicht fünf Computer gibt."

Dieses Zitat stammt von Thomas Watson, 1943 IBM-Vorsitzender.

Falsch: Auf jeder Computermesse stehen inzwischen mehr als fünf Rechnenknechte.

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Platz 3: Der Computer

Prognose: "Es gibt keinen Grund, warum irgendjemand einen Computer in seinem Haus wollen würde."

Der Heimcomputerverächter war 1977 Ken Olson, Präsident, Vorsitzender und Gründer von Digital Equipment Corp.

Falsch: Heimcomputer zieren jedes Heim (siehe auch Bild).

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Platz 2: Der Arbeitsspeicher

Prognose: "640 Kilobyte sollten genug für jeden sein."

Dieses Zitat stammt von Bill Gates und datiert auf das Jahr 1981.

Falsch: 640 Kilobyte reichen gerade mal für das sueddeutsche.de-Vista-Gadget.

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Platz 1: Die Schlussformel

Prognose: "Alles, das erfunden werden kann, ist schon erfunden worden." Diese Diktum wird Charles H. Duell vom US-Patentbüro nachgesagt, getätigt um 1899.

Falsch: Das Ende der Kunst und das Ende der Demokratie wurde auch schon vorhergesagt.

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(sueddeutsche.de/mri)

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