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Informatik-Studium: Inhalte:Auswenidiglernen in der BWL

Damit sind Fachbereiche gemeint, in denen die Informatiker nach ihrem Abschluss arbeiten können. Bei den Wirtschaftsinformatikern gehören Vorlesungen in Wirtschaftswissenschaften und Recht zum Studium dazu. Wirtschaftsinformatiker lernen etwa, wie sie Unternehmensprozesse gestalten können. In der Informatik gehe es vor allem um logisches Denken, bei der BWL um Auswendiglernen. Beides müssen Studenten der Wirtschaftsinformatik gut können.

"Wenn ich mein Leben lang immer nur auswendig gelernt habe, dann wird es eher schwierig", sagt der 24-Jährige Stefan über seinen Studiengang. Neben den Studiengängen Informatik und Wirtschaftsinformatik gibt es auch noch die Fächer Geoinformatik oder Medieninformatik. Erstere verarbeiten laut der Bundesagentur für Arbeit in Nürnberg geowissenschaftliche Daten mit Hilfe moderner Informationstechnologie.

Gute Jobaussichten

Medieninformatiker wiederum realisieren IT-Lösungen für gedruckte oder elektronische Medien. Unabhängig von der Fachrichtung: Informatik-Studenten müssen mit einer 40-Stunden-Woche rechnen. Manche büffeln sogar noch länger. "Viele müssen zu Beginn nacharbeiten", sagt Baumgarten. Diese Erfahrungen hat auch Stefan gemacht: "Man wird ziemlich schnell ins kalte Wasser geworfen und muss zusehen, dass man im Stoff mitkommt." In den höheren Semestern werde es aber besser.

Und am Ende haben Informatiker sehr gute Jobaussichten. "Die Nachfrage ist da", sagt Baumgarten. Informatiker landen nach ihrem Studium in den unterschiedlichsten Bereichen. "Wir verstehen uns als Querschnittstechnologie." Einige Absolventen gehen in die Forschung und arbeiten an der Universität. Doch vor allem Unternehmen suchen Informatiker.

"Jede Firma braucht im Grunde genommen Informatiker, die für die IT-Infrastruktur sorgen", sagt Ellen Walther-Klaus, Geschäftsführerin der Initiative "MINT Zukunft schaffen". Informatiker sorgen für die optimale Logistiklösung und kümmern sich etwa bei Autozulieferern um eine punktgenaue Auslieferung, damit keine Lager benötigt werden.