Hardware im Smartphone Festspeicher und Akku

Eine wichtige Größte beim Smartphone ist der Festspeicher, der für Musikdaten, Fotos, Dokumente und Apps zur Verfügung steht. Apples iPhones bieten keine Möglichkeit, den Speicher später zu erweitern. Schon beim iPhone-Kauf sollte man daher zu einem Modell mit größerem Speicher greifen. Wer viele Fotos oder Videopodcasts speichert, kann mit 16 Gigabyte schnell an Grenzen stoßen. Auch wenn viele Firmen heute damit werben, dass alle Daten im Internet gespeichert und einfach wieder abgerufen werden können, sollte man den Vorteil eines großen lokalen Datentanks nicht unterschätzen.

Viele Android-Geräte können dagegen mittels einer microSD-Karte erweitert werden. Dieses Flash-Speicherkartenformat gibt es in Kapazitäten bis 200 Gigabyte. Gerade in Einsteigergeräten fällt der Festspeicher daher oft kleiner aus. Viele Apps konnten bislang allerdings nicht auf den SD-Kartenspeicher verschoben werden, weil für bestimmte Funktionen die App im Festspeicher des Smartphones liegen muss. 16 Gigabyte Festspeicher sind deshalb bei Android-Geräten eine empfehlenswerte Mindestgröße. Die aktuelle Android-Version 6.0 Marshmallow bietet darüber hinaus nun die Möglichkeit, die microSD-Karte auch als internen Speicher zu nutzen und Apps auszulagern. Als mobiler Speicher, den man auch vom PC lesen lassen kann, ist die Karte dann allerdings nicht mehr nutzbar.

Akku

Smartphones müssen im alltäglichen Gebrauch beinahe täglich an die Steckdose. Auch wenn die Hersteller mit tagelangen Laufzeiten werben: In der Realität werden diese Werte nur erreicht, wenn man das Gerät nicht benutzt. Die größten Stromfresser sind vor allem die hell leuchtenden und berührungsempfindlichen Bildschirme. Aber auch GPS, WLAN oder mobile Internetnutzung verbrauchen viel Energie.

Als Richtwert gilt: Ein Smartphone sollte bei mäßigem Gebrauch mindestens einen Arbeitstag von frühmorgens bis abends durchhalten. Informieren Sie sich durch Testberichte in Fachzeitschriften und Erfahrungen anderer Nutzer im Internet, um realistische Angaben über die Akkulaufzeit Ihres Wunsch-Smartphones zu bekommen. Der Vergleich der Akkukapazitäten hilft meist nur wenig, da unterschiedlich große Displays und Hardwarekomponenten eben auch unterschiedlich viel Strom verbrauchen. Tipps für mehr Akku-Ausdauer finden Sie hier.

Immer mehr Hersteller gehen dazu über, die Akkus fest in ihren Gehäusen zu verbauen - ein Ärgernis, das einen Akkuwechsel für den Laien unmöglich macht. Dies ist nicht nur dann unpraktisch, wenn der Akku leer ist und man schnell einen Ersatzakku einsetzen könnte, sondern auch, wenn sich nach vielleicht zwei Jahren Lebensdauer der Akku abgenutzt hat und nur noch wenig Ladung aufnimmt. Für diesen Fall bieten viele Hersteller nur einen teuren Austausch an, der sich meist nicht lohnt.