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Handy-Spiele für iPhone und Co:Kampf den wütenden Vögeln!

Angry Birds war lange Zeit der Hit unter den iPhone-Apps. Nun erhält das Handy-Spiel Konkurrenz - von einem Konzern und einem Teenager.

200 Millionen Minuten täglich schießen Menschen Vögel mit Katapulten auf Schweine. Natürlich nicht in der realen Welt, sondern auf ihrem Smartphone: Im Bereich der mobilen Spiele ist das Geschicklichkeitsspiel Angry Birds bereits seit längerem der Verkaufsschlager schlechthin, seit 2009 wurde die App alleine bei iTunes zwölf Millionen Mal verkauft."

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Das Phänomen des Jahres 2010 erhält 2011 allerdings Konkurrenz: Zumindest vorübergehend hatte Disney es geschafft, mit dem Musikspiel "Tap Tap Revenge 4" die populären Vögel vom Spitzenplatz als beliebtestes Mobile Game zu verdrängen. Tap Tap Revenge 4 ist ähnlich wie Guitar Hero aufgebaut: Ziel ist es, während eines Songs die richtigen Felder auf dem Bildschirm zu drücken.

Das Spiel des inzwischen zum Disney-Konzern gehörenden Herstellers Tapulous wurde nach der Veröffentlichung am 20. Dezember innerhalb von 22 Tagen sechs Millionen Mal heruntergeladen.

Doch auch ein anderes Spiel macht Angry Birds Konkurrenz: Bubble Ball heißt die App, die derzeit in der Demo-Variante zum Download-Hit wurde. Hierbei geht es darum, mit Hilfe bestimmter Hindernisse einen Ball in ein Ziel rollen zu lassen - also eigentlich die physikalischen Gesetze in einer virtuellen Umgebung zur Anwendung zu bringen.

Ein Achtklässler als Chartstürmer

Erstaunlich ist, dass mit dem 14-jährigen Robert Nay ein Achtklässler hinter Bubble Ball steckt, wie der US-Fernsehsender ABC auf seiner Webseite berichtet. Seine Freunde hatten Robert überredet, eine App zu programmieren, da dieser als besonders computeraffin gilt und schon in der dritten Klasse seine erste Webseite baute. Unterstützung erhielt er von seiner Mutter, die einige der Puzzle-Level entwarf.

Seit der Veröffentlichung am 20. Dezember wurde seine App mehr als 1,5 Millionen Mal heruntergeladen und erreichte damit die Spitzenposition unter den kostenlosen Programmen.

Der junge App-Virtuose Robert arbeitet derweil schon an seinem nächsten Spiel - Details verrät er jedoch noch nicht. Die Branche dürfte gewarnt sein.

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