"Gravity Rush 2"Schwerelos gegen das Böse

Zeitungen austragen, Feuerlöschen, Blumengießen: Dank Schwerkraftmanipulation machen vor allem die kleinen Aufträge in "Gravity Rush 2" Spaß.

Spieletest von Caspar von Au

Worum geht es in "Gravity Rush 2"?

Angespielt, nicht durchgespielt: Unsere Games-Kurzkritik "Screenshot" beantwortet Fragen zu den neuesten Computer- und Videospielen auf allen gängigen Plattformen. Und gibt einen ersten Eindruck, worauf Sie sich bei einem neuen Spiel freuen können - und wann Sie lieber noch skeptisch sein sollten.

Wenn Kat in die Luft aufsteigt, werden ihre Augen blau, ihr Körper beginnt rot zu leuchten und unter der Haut wird ein Netz von Adern sichtbar. Ansonsten hängt sie in der Luft, die Haare flattern leicht im Wind. Kat, die Protagonistin des japanischen Action-Adventures "Gravity Rush 2", kann schweben, weil sie die Schwerkraft manipulieren kann. Kat kann fliegen, Wände hochgleiten, kopfüber von der Decke hängen, Menschen und Gegenstände in ihrer Nähe schweben lassen und diese auf Gegner schleudern. Sie ist damit eine sogenannte Gravitations-Shifterin. Das ist in der Welt, in der sich Kat bewegt äußerst praktisch, denn die Städte und Landschaften sind nicht auf der Erde verankert, sondern schweben ihrerseits in der Luft.

In "Gravity Rush 2" hangelt der Spieler sich von Mission zu Mission. Mal hilft Kat Minenarbeitern dabei kostbares Erz abzubauen, mal soll sie für ihren Freund Syd Botendienste erledigen, mal herausfinden, wer die Ladung eines Kaufmanns gestohlen hat. Immer wieder auftauchende Gegner sind dabei die sogenannten Nevi, schwarze Biester, die Kat durch einen oder mehrere Tritte in ihre rot leuchtenden Weichteile besiegen kann. Auch feindliche (menschliche) Banditen und Soldaten können durch Tritte besiegt werden oder indem Kat ihnen Kisten gegen den Schädel schleudert.

"Gravity Rush 2" ist ein Einzelspieler-Spiel, jedoch können Spieler online in Wettkämpfen auf Zeit gegeneinander antreten und sich In-Game-Fotos zeigen, um zusätzliche Punkte zu bekommen.

Bild: Sony/PR 18. Januar 2017, 17:172017-01-18 17:17:15 © SZ.de/mri