Die VR-Brille ist deutlich leistungsfähiger als Cardboard, Googles erster Ausflug in die virtuelle Realität. Bewegungen werden mit einer Verzögerung von weniger als 20 Millisekunden übertragen, das ist auf dem Niveau der VR-Systeme von Oculus und Samsung. Kompatible Smartphones können einfach in die Daydream-Brille eingelegt werden und verbinden sich kabellos. Käufer erhalten zusätzlich eine Fernbedienung, mit dem sie sich in der virtuellen Welt bewegen können. Zum Start verspricht Google mehr als 50 Apps, darunter Spiele und Google-Anwendungen wie Youtube oder Street View.

Die Oberfläche des Headsets besteht aus Stoff, erste Tester berichten von einem angenehmen Tragegefühl. Die Brille ist zum Start nur in Dunkelgrau ("Slate") erhältlich, Hellgrau ("Slate") und Dunkelrot ("Crimson") sollen bald folgen. Im Gegensatz zu den hochpreisigen Pixel-Phones verlangt Google für das Headset vergleichsweise moderate 69 Euro. Deutschlandstart ist für Mitte November geplant, Interessierte können sich auf die Warteliste setzen lassen.

Bild: REUTERS 5. Oktober 2016, 18:412016-10-05 18:41:40 © SZ.de/sih/jab