Hellblade: Senua's Sacrifice

Die Stimmen sind immer da. Sie zweifeln, höhnen, flüstern, erklären, brabbeln. In "Hellblade: Senua's Sacrifice" vermischt sich Action-Adventure mit Horror, Mythologie mit Psychologie. Die Protagonistin Senua, eine keltische Kriegerin, reist in die Unterwelt, um Dillion, ihre große Liebe, zu retten. Senua gilt als verflucht, sie leidet an einer Psychose. Der Spieler wird in Hellblade unmittelbar mit ihrer Krankheit konfrontiert. Er befindet sich quasi in Senuas Kopf und muss genau wie sie, die Stimmen ertragen, die ihr mal bei ihrer Reise helfen, mal sie beleidigen. Dadurch wird das Spielen zur Herausforderung. Die für Videospiele durchaus ungewöhnliche Herangehensweise an das Tabuthema psychische Erkrankungen hat Hellblade in den vergangenen Wochen viel Lob eingebracht.

Link-Tipps:

Psychologie trifft auf Mythologie: Matthias Kreienbrink beschreibt für Zeit Online, worum es in Hellblade: Senua's Sacrifice geht.

Als "Audio Albtraum" bezeichnet Jeff Ramos vom Gaming-Portal Polygon Hellblade. Es ist als Kompliment gemeint.

Bild: Ninja Theory / PR 31. August 2017, 21:322017-08-31 21:32:15 © SZ.de/mri/sks