God of War

Mit dem Alter ist Kratos zwar nicht milder, aber immerhin weiser geworden. Stellt sich ihm in "God of War" ein Troll in den Weg, zögert er keine Sekunde, um ihn mit seiner Axt niederzustrecken. Doch das Morden bereitet ihm keine Freude mehr, das wird schon nach wenigen Minuten in der Generalüberholung der beliebten Hack'n'Slay-Serie deutlich. Das liegt auch an Atreus, Kratos' Sohn, den er möglichst von Gewalt und streitsüchtigen Göttern fernhalten will. God of War spielt erstmals in der nordischen Sagenwelt - doch die meisten Bewohner dort sind auf Kratos ähnlich schlecht zu sprechen wie die Götter des Olymp in den Vorgängerspielen. So müssen sich Vater und Sohn durch die Welten kämpfen und gegen die Angriffe von Zombies, Wölfen und Drachen wehren.

Dabei geht es in der achten Folge der God of War-Reihe nicht mehr nur um das möglichst brutale Abmetzeln, stets schwingt die Frage nach dem Wozu mit. Wozu die ganze Gewalt? Kratos kann diese Frage seinem Sohn nicht beantworten. Es entspinnt sich eine rührende Vater-Sohn-Geschichte, durch die der Spieler eine andere Seite des zornigen Antihelden kennenlernt. God of War überzeugt durch Spieltiefe und eine tolle Grafik.

Link-Tipp:

Unseren ausführlichen Test zum Spiel lesen Sie hier.

"God of War" ist für Playstation 4 erhältlich.

Bild: Sony Interactive Entertainment / PR 30. Dezember 2018, 12:292018-12-30 12:29:01 © SZ.de/mxm/rus