A Way Out

Bevor es schnelles Internet und internetfähige Konsolen gab, waren Splitscreen und zwei Controller die meistgenutzte Möglichkeit, um mit Freunden am Bildschirm zu spielen. Heute kommt der geteilte Bildschirm meist nur noch in Rennspielen zum Einsatz. "A Way Out" hat bewiesen, dass sich der Splitscreen auch als Stilmittel einsetzen lässt. Das kooperative Adventure erzählt die Geschichte zweier Männer, die in den Siebzigern aus einem US-Gefängnis ausbrechen wollen. Je nach Spielgeschehen verschiebt sich ddie Bildschirmaufteilung, die die Handlung in zwei Perspektiven teilt. Mehr Action bekommt mehr Platz.

Die Spieler müssen für A Way Out ebenfalls zu zweit sein und sollen - so der Wunsch der Entwickler - im Idealfall auf demselben Sofa sitzen. Solange sie sich absprechen, stellt das Spiel keine besondere Herausforderung dar. Es handelt sich mehr um einen interaktiven Action-Film, den das schwedische Entwicklerstudio Hazellight unter der Leitung von Regisseur Josef Fares stimmungsvoll entwickelt hat.

Link-Tipp:

Unsere Autoren Caspar von Au und Marc Baumann haben A Way Out gemeinsam getestet. Hier lesen Sie die Doppel-Rezension.

"A Way Out" ist für PC, Playstation 4 und Xbox One erhältlich.

Bild: Electronic Arts / PR 30. Dezember 2018, 12:292018-12-30 12:29:01 © SZ.de/mxm/rus