Jahresrückblick GamesDas waren die besten Spiele 2018

"Fortnite" dominierte in Kinderzimmern und sogar während der Fußball-WM, mit "Red Dead Redemption 2" kann sich der Spieler in der Prärie austoben. Unsere Gaming-Highlights des Jahres.

Von Caspar von Au

Fortnite

Kein Spiel hat 2018 so geprägt wie "Fortnite". Ob auf Schulhöfen oder während der Fußball-WM in Russland - der quietschbunte Shooter 2018 groß im Gespräch. Dabei ist er schon im Sommer 2017 erschienen. Der Erfolg des Spiels hängt zum einen mit einem Spielmodus zusammen. In "Battle Royale" kämpfen bis zu hundert Spieler auf einer immer weiter schrumpfenden Fläche auf Leben und Tod gegeneinander. Zu ihrem Schutz können sie Treppen, Wände und Bodenplatten in wenigen Sekunden errichten. Gewinnen sie ein Duell, können sie ihre Spielfigur in Fortnite tanzen lassen. Diese virtuellen Tänze sind so ikonisch, dass Fußballstars wie Antoine Griezmann mit ihnen ihre Tore bejubeln und sich um die Urheberrechte ein Streit entfacht hat. Zum anderen haben es die Entwickler von Epic Games geschafft, dieses martialische Spielprinzip deutlich harmloser darzustellen, als es klingen mag. Die Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK) hat das Spiel ab zwölf Jahren freigegeben und Epic Games damit den Weg in deutsche Kinderzimmer freigeräumt.

Auch in 2019 dürfte das Battle Royale einer der großen Gaming-Trends bleiben. Immer mehr Spieleentwickler planen eine eigene Interpretation des Genres oder haben bereits eine auf den Markt gebracht, wie Activision mit "Call of Duty: Black Ops 4".

Link-Tipps:

Wie die Jubeltänze in Fortnite zum neuesten Trend der Popkultur wurden, analysiert Dorion Weickmann für die SZ.

Vom 19-Dollar-Entwickler zum Milliardär: Wie Fortnite den Epic-Gründer Tim Sweeney in wenigen Monaten reich machte.

"Fortnite" ist für Nintendo Switch, PC, Playstation 4 und Xbox One erhältlich.

Bild: Epic Games 30. Dezember 2018, 12:292018-12-30 12:29:01 © SZ.de/mxm/rus