GamesDas sind die Gewinner des Deutschen Computerspielpreises 2017

Viel Programmiercode, ein "Minecraft"-Cousin und ein alter Bekannter aus dem vergangenen Jahr: Der DCP entwickelt sich zu einer Veranstaltung, die auch Gamer ernst nehmen.

Von Caspar von Au

Bestes Nachwuchskonzept - "DYO"

"DYO" war ursprünglich ein Freizeitprojekt von drei Studenten. Dann gab es auf der Gamescom im vergangenen Jahr so viele positive Rückmeldungen, dass die Schöpfer daraus ein vollwertiges Indie-Spiel gemacht haben. Nun erhalten sie 45 000 Euro für das beste Nachwuchskonzept. In dem Coop-Game für zwei Spieler steuern beide je einen Minotauren und müssen zusammenarbeiten, um aus einem Labyrinth zu entkommen. Die Spieler starten mit einem Splitscreen, der an der richtigen Stelle "verbunden" werden muss, um zum nächsten Level fortzuschreiten.

Den zweiten Platz in der Kategorie "Bestes Nachwuchskonzept" gewinnt das Spiel "Isometric Epilepsy" von der Technischen Hochschule Köln, in dem der Spieler einen Würfel zu Electrobeats durch neonfarbene Level steuert. Der dritte Platz geht für das Virtual-Reality-Spiel "Virtual Space Port" an Studenten, die wie die Entwickler von "DYO" an der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin studieren. Spieler müssen in der virtuellen Realität eine Raumstation managen.

DYO erscheint voraussichtlich im Jahr 2017 für PC.

Bild: Team DYO / PR 26. April 2017, 22:302017-04-26 22:30:34 © SZ.de/sih