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Gadgets:Das waren innovative Neuheiten auf dem Mobile World Congress

Butler-Roboter, ein Linux-Tablet, Handys für Baggerfahrer: Die Messe in Barcelona hatte einiges zu bieten.

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Catphone

The Third Day Of The Mobile World Congress

Quelle: Bloomberg

Klar, auf dem Mobile World Congress in Barcelona hat Samsung sein neues Oberklassen-Handy vorgestellt und Virtual Reality war das Thema der Stunde. Aber daneben gab es noch viele nützliche Gadgets zu entdecken - vom Baustellen-Handy bis zum Linux-Tablet.

Das S60 des Baumaschinenherstellers Caterpillar kombiniert ein gut ausgestattetes Android-Gerät in einer wasser- und stoßfesten Außenhülle mit einer Wärmebildkamera. Beim Hersteller verspricht man sich für das rund 650 Euro teure Gerät vor allem im Profi- oder Outdoorbereich gute Chancen. Handwerker könnten damit nach Stromleitungen suchen, Taucher Unterwasserbilder machen. Oder der Nutzer prüft, ob der Wein auch die richtige Trinktemperatur hat.

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Ubuntu-Tablet

Wileyfox und BQ setzen auf Alternativen zu Android

Quelle: dpa-tmn

Der umtriebige spanische Hersteller BQ bringt mit dem Aquaris M10 Ubuntu Edition das erste Tablet mit dem Linux-Betriebssystem Ubuntu auf den Markt. Das Gerät funktioniert per Touchbedienung, mit einer Tastatur und einer Maus kann es auch zum Laptop umfunktioniert werden. Im 10,1 Zoll großen Tablet mit Full-HD-Display (1920 zu 1080 Pixel) stecken ein Mediatek-Vierkernprozessor, 16 GB Speicher und zwei GB Arbeitsspeicher (RAM). Per Speicherkarte sind bis zu 200 GB zusätzlicher Speicherplatz möglich. BQs Ubuntu-Tablet kommt im April in den Handel, der Preis steht noch nicht fest.

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Cyanogen OS

Wileyfox und BQ setzen auf Alternativen zu Android

Quelle: dpa-tmn

Ebenfalls auf ein alternatives Betriebssystem setzt der britische Hersteller Wileyfox bei seinen Smartphone-Modellen Storm und Swift. Sie laufen mit der Android-Variante Cyanogen OS. Das Betriebssystem bietet alle von Android gewohnten Funktionen und kann auf Googles Playstore zugreifen. Im Gegensatz zu vielen Android-Versionen können Nutzer aber die Berechtigungen von Apps kontrollieren und ihre Privatsphäre besser schützen. Per PIN-Schutz sind Apps vor unberechtigter Nutzung sicher, unerwünschte Anrufe und SMS kann das Telefon blockieren. Die solide ausgestatteten Geräte kosten rund 200 Euro.

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Xiaomi Mi5

The Third Day Of The Mobile World Congress

Quelle: Bloomberg

In der Smartphone-Oberklasse spielt das Mi5 von Xiaomi. Der chinesische Smartphone-Aufsteiger (weltweite Nummer fünf) hatte auf dem MWC seine erste Produktvorstellung in Europa. Die Top-Ausführung, die technisch mit dem Samsung Galaxy S7 mithalten kann, soll umgerechnet nur rund 360 Euro kosten. Allerdings macht das Unternehmen zu einem Marktstart in den USA oder Westeuropa bislang keine Angaben.

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Smartwatch von Haier

Wunderbare Wearable-Welt: Projektorbrillen und Handgelenkcomputer

Quelle: dpa-tmn

Die chinesische Firma Haier hat eine Smartwatch im eher klassischen Design gezeigt: eine Edelstahluhr in Chronometeroptik. Für 200 Euro gibt es ein rundes Display, Fitnesstrackerfunktionen mit Pulsmessung, Benachrichtigungen und Anrufe.

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Wearable Dial

Opening Day Of The Mobile World Congress

Quelle: Bloomberg

Das Wearable namens Dial will mehr sein als nur eine Smartwatch: Der Handgelenkcomputer soll komplett unabhängig vom Smartphone funktionieren, kostenpflichtige Internetverbindung inklusive. Gesteuert wird das recht große Dial größtenteils über Stimmkommandos, wie "Black Eyed Peas"-Musiker will.i.am in Barcelona vorführte. Dabei müssen sich Nutzer keine Kommandos merken, sondern können relativ frei heraus mit dem Gerät sprechen.

Was genau Dial außer Musik abspielen, Anrufen, Fitnesstracking und Fotos machen noch so alles beherrscht, blieb zunächst nebulös. Das Band soll noch diesem Jahr auf den Markt kommen.

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Roboter Pepper

Roboter 'Pepper' beim Mobile World Congress

Quelle: dpa

Der Roboter 'Pepper' der japanischen Firma Softbank ist seit acht Monaten auf dem asiatischen Markt erhältlich, jetzt soll er nach Europa kommen. So soll die 1,20 Meter große Plastikfigur beispielsweise auf Kreuzfahrtschiffen Passagieren beim Einchecken helfen, Orientierung an Bord geben oder Restaurants empfehlen.

Die Nutzung des Roboters kostet bei einem monatlichen Leasingpreis von 550 Euro und einer Mindestlaufzeit von drei Jahren knapp 20000 Euro.

© SZ.de/mri/dpa/jasch

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