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Fotografie:Diese Apps verschönern Handyfotos

Von Aquarell bis schwarz-weiß: Fünf Empfehlungen für Menschen, die sich an Prisma sattgesehen haben.

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Die Foto-App Waterlogue

Quelle: Waterlogue/PR

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In diesem Jahr reden alle von der Erfolgs-App Prisma, die Fotos dank künstlicher Intelligenz kunstvoll verschönert. Wir stellen Ihnen sechs weitere Apps vor, die schnöde Handy-Fotos zu Gemälden, 3-D-Bildern oder kollaborativen Meisterwerken machen.

Waterlogue

Während Prisma Fotos mittels Filter und künstlicher Intelligenz in unterschiedlichste Mal-Stile verwandelt, hat sich Waterlogue auf einen Stil beschränkt: Wassermalerei. Aus Fotos werden Aquarelle, die man fast schon im Wohnzimmer an die Wand hängen könnte. Waterlogue ist nicht die einzige App der Firma Tinrocket, die Fotos verschönert: mit This lassen sich Labels und Hinweise in Bilder eintragen, Percolator verwandelt Fotos in Mosaike aus bunten Kreisen und Popsicolor macht Schnappschüsse zu Illustrationen.

iOS/Windows 10, Preis: 3,99 Euro/2,99 Euro

Die Foto-App Foodie

Quelle: Foodie/PR

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Foodie

Diese App ist ideal für jeden, der erst zu Messer und Gabel greift, wenn das Abendessen in perfektem Licht fotografiert und auf Instagram als #foodporn gepostet wurde. Und passenderweise heißt sie auch noch Foodie. Die 26 Filter sind darauf optimiert, Essen möglichst gut aussehen zu lassen. Alles, was nicht auf dem Teller liegt, verschwindet praktischerweise im leicht verwischten Hintergrund. Bilder direkt in sozialen Netzwerken posten geht natürlich auch. Das Werk sollen ja schließlich möglichst viele Follower sehen.

iOS/Android, Preis: kostenlos

Die Foto-App Fyuse

Quelle: Fyuse/PR

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Fyuse

Die Fotos, die diese App produziert, sie sind eine Mischung aus Video und GIF, aus Foto und Panorama und gleichzeitig eine Art 3-D-Bild. Beim Aufnehmen bewegt der Nutzer sein Smartphone - und damit die Kamera - in einem Halbkreis um sich oder das geplante Motiv herum. Dreht er danach das Telefon, bewegt sich auch die Aufnahme mit. Stoppt er die Bewegung, hält auch das Bild an. In sozialen Medien erscheinen die Fotos als Video. Den besten Eindruck liefert ein Besuch auf der Webseite - oder man probiert es einfach selbst aus.

iOS/Android, Preis: kostenlos

Die Foto-App We Snap

Quelle: We Snap/PR

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We Snap

Zu Schulzeiten teilte man mit der Freundin erst Pausenbrote und später Make-up. Heute teilt man mit Freunden Fotos - und zwar im Wortsinn. Mit We Snap nimmt eine Person die eine Hälfte des Fotos auf, die zweite Hälfte fügt dann jemand anderes hinzu: kollaboratives Fotografieren. Neue Bilder können aufgenommen, alte recycelt werden. So entsteht eine Minicollage, die - je nach Motiv - mal mehr und mal weniger Sinn macht. Zwei Fotos des Eiffelturms, hochkant aneinandergeschnitten: Passt. Das Foto einer Person, kombiniert mit dem einer Katze: Passt nicht wirklich, macht aber umso mehr Spaß.

iOS, Preis: kostenlos

Die Foto-App Pixelwakker

Quelle: Pixelwakker/PR

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Pixelwakker

Pointillismus wird die Stilrichtung in der Malerei genannt, bei der kleine Farbtupfer so nebeneinandergesetzt werden, dass aus der Entfernung ein klares Bild zu erkennen ist. Von diesem Malstil inspiriert ist die App Pixelwakker. Sie abstrahiert Bilder, indem sie diese in Pixelpunkte, Kreise oder Linien aufteilt. Das sieht mal wunderschön aus und mal ein bisschen gruselig, aber immer interessant.

iOS, Preis: 2,99 Euro

Die Foto-App Colorize Photos

Quelle: (Foto: Brocken Inaglory, Wikimedia Commons/CC; Screenshot: Algorithmia/Colorize Photos)

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Colorize Photos

Schwarz-Weiß-Fotos können automatisch in Farbbilder umgewandelt werden. Dafür haben Forscher an der University of California, Berkeley einen Algorithmus mit Millionen Bildern so trainiert, dass er erkennt, welche Farben bestimmte Objekte haben sollen: blaues Meer, grünes Gras, weißer Schnee. Das klappt nicht immer perfekt. Die Farben, die in der Farbversion des Bildes benutzt werden, sind nicht zwingend "richtig", aber zumindest plausibel (auch das läuft in Einzelfällen schief). Ein interessantes Experiment, das oft verblüffend gute Ergebnisse liefert.

Browser, Preis: kostenlos

© SZ.de/Sara Weber/jab
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