BKA:Überwachung von Flugpassagieren liefert Fehler über Fehler

Datenspeicherung

Flugreisende warten auf dem Hamburger Flughafen vor einem Schalter.

(Foto: dpa)
  • Seit Oktober 2018 melden Fluglinien die Daten aller Passagiere, die in Deutschland starten oder landen, ans Bundeskriminalamt.
  • Dort werden die Daten automatisiert mit den Fahndungslisten abgeglichen.
  • Das System liefert zum größten Teil Falschtreffer, die von Beamten per Hand aussortiert werden müssen.

Von Christian Endt

Seit vergangenem Jahr erfasst das Bundeskriminalamt die Daten aller Flugpassagiere, die in Deutschland starten oder landen. So sollen gesuchte Straftäter und Verdächtige identifiziert und anschließend von der Polizei beobachtet werden. Tatsächlich lieferte das System in den ersten Betriebsmonaten jede Menge Treffer - allerdings sind die meisten unbrauchbar. Auf jede korrekte Verdachtsmeldung kommen mehr als 400 falsche Treffer. Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine kleine Anfrage des Abgeordneten Andrej Hunko (Die Linke) hervor.

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