Die Corona-Pandemie habe zu einem "dramatischen Verfall" der Freiheit im Internet geführt - zu diesem Ergebnis kommt die nichtstaatliche US-Organisation Freedom House in ihrem jährlichen "Freedom on the Net Report", der untersucht, wie es international um die digitale Redefreiheit und das Recht auf die eigenen Daten steht. Dieses Jahr zeige sich ein "besonders düsteres" Bild. Staatliche und private Akteure in zahlreichen Ländern hätten die Krise genutzt, um online veröffentlichte Informationen zu steuern, kritische Berichte zu unterdrücken und neue Technologien zur sozialen Kontrolle zu installieren.
Digitale Überwachung:Selfies für den Staat
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Ein Bericht der Bürgerrechtsorganisation "Freedom House" warnt: Die Pandemie werde in vielen Ländern missbraucht, um neue Instrumente zur digitalen Überwachung zu schaffen.
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