Digitale SicherheitApps gegen die Angst

Die Apps Vivatar, my Bodyguards und Komm Gut Heim helfen.

Komm Gut Heim

2014 entwickelten drei Regensburger Studenten die Begleit-App mit dem unmissverständlichen Namen Komm Gut Heim. Anlass war ein Unternehmensgründungswettbewerb. Doch der schnelle Erfolg zeigte, wie groß der Bedarf ist - die App hat rund 60 000 registrierte Nutzer. Der virtuelle Begleiter kann den Weg seines Schützlings auf einer Karte mitverfolgen, gezeigt werden außerdem Informationen wie Gehgeschwindigkeit und Akkustand. Ist der Nutzer zu lange inaktiv, warnt die Anwendung und fragt nach. In einer Gefahrensituation alarmieren Nutzer mit einem Button Menschen, die sie vorher als Notfallkontakt gespeichert haben. Außerdem praktisch: Mit der App können Nutzer gleiche mehrere Menschen gleichzeitig begleiten - wichtig etwa für Eltern, die ihre Kinder auf dem Schulweg oder auf dem Weg zum Musikunterricht digital im Blick behalten wollen. Die Geo-Daten werden nur mit den ausgewählten Kontakten geteilt. Das Start-up speichert jedoch die Wege für zwei Wochen, falls es im Nachhinein nötig werden sollte, die Strecke nachzuvollziehen. (kostenlos, für Android und iOS)

Bild: Komm gut heim 12. Dezember 2018, 10:482018-12-12 10:48:21 © SZ.de/mri