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Deutsche Telekom:Störungen in Mobilfunknetzen in USA und deutschen Großstädten

Sprint-T-Mobile

Ein T-Mobile-Store in der US-amerikanischen Metropole New York

(Foto: AP)

In der Nacht zum Dienstag hatten einige Nutzer in Deutschland Probleme beim Aufbau der Daten- und Sprachverbindung. Auch Kunden der amerikanischen Tochter T-Mobile US waren betroffen.

Im Mobilfunknetz der Telekom gab es in der Nacht zum Dienstag Störungen beim Aufbau der Daten- und Sprachverbindung. Das Festnetz war nicht betroffen.

Telekom-Chef Timotheus Höttges äußerte sich am Dienstag am späten Vormittag in einer Pressekonferenz zur Vorstellung der Corona-Warn-App zu den Netz-Ausfällen. Diese stünden im Zusammenhang mit dem Umbau des Netzes für den Start von 5G. Mittlerweile habe sich die Lage wieder stabilisiert. Auf weitere Fragen äußert sich die Telekom derzeit nicht, die Fehleranalyse laufe noch, wie ein Pressesprecher mitteilt.

Zuvor hatten Telekom-Kunden Berichten der Internetportale allestoerungen.de und netzwelt.de zufolge Probleme mit dem Mobilfunkempfang und mit dem mobilen Internet gemeldet. Betroffen waren demnach unter anderem die Großräume Berlin, Hamburg, Frankfurt und München. Auch im Kurznachrichtendienst Twitter meldeten in der Nacht Nutzer Probleme.

Zur gleichen Zeit gab es auch im Mobilfunknetz der amerikanischen Telekom-Tochter T-Mobile US umfangreiche Störungen. Technologie-Chef Neville Ray schrieb auf Twitter, man arbeite daran Telefonie und mobilen Datenverkehr wieder völlig herzustellen. Er rief dazu auf, Alternativen wie den Messengerdienst Whatsapp zu verwenden. In den USA waren nach Angaben Rays T-Mobile-Nutzer im ganzen Land betroffen.

Die US-amerikanische Branchenaufsicht Federal Communications Commission (FCC) hat eine Untersuchung angekündigt. "Der Ausfall des T-Mobile-Netzwerks ist nicht akzeptabel", twitterte die Behörde.

© SZ/dpa/AP/Reuters/mane/saul/mri
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