Die Sache mit der Einwilligung

Wer zum Beispiel an einem Preisausschreiben teilnimmt, muss zustimmen, dass seine Daten für Werbung und Marketing verwendet werden können. Die Verbraucherschützer fordern seit langem, dass Kunden diese Einwilligung - so wie im Internet üblich - immer gesondert erteilen müssen, etwa mit einem Häkchen oder einer zusätzlichen Unterschrift. Diesen Passus im Gesetzesentwurf hat die große Koalition offensichtlich auf Druck der Wirtschaft wieder gestrichen. Im Gesetz heißt es jetzt nur noch, dass die Einwilligung "in drucktechnisch deutlicher Gestaltung besonders hervorzuheben" sei. Experte Thorun fürchtet deshalb, "dass Unternehmen diese Einwilligungen auch künftig den Kunden geschickt unterschieben".

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4. Juli 2009, 13:572009-07-04 13:57:00 © sueddeutsche.de