China Skype zensiert Nachrichten

Die Überwachung scheine zusätzlich auch nach anderen Kriterien wie möglicherweise Benutzernamen zu erfolgen. TOM-Skype speichere die gefundenen Mitteilungen mit persönlichen Daten, Benutzernamen, IP-Adressen oder Telefonnummern auf mindestens acht Servern. Telefongespräche, die ebenfalls über Skype möglich sind, seien allerdings nicht betroffen.

Die Forscher waren in der Lage, Millionen von Daten und die Informationen zu ihrer Entschlüsselung von diesen Servern herunterzuladen, da diese nach außen nicht gesichert waren.

Skype-Sprecherin Jennifer Caukin sagte dem Wall Street Journal in einer Reaktion, es sollte "niemanden überraschen", wenn die chinesische Regierung die Kommunikation in oder aus ihrem Land überwache. Das Unternehmen sei allerdings besorgt über Sicherheitsverstöße, die den Zugriff auf gespeicherte Daten ermöglichten.

TOM sei informiert worden und habe die Probleme bereits behoben. Die TOM-Gruppe teilte dem Blatt ferner mit, "als chinesisches Unternehmen halten wir uns an Regeln und Vorschriften in China, wo wir unsere Geschäfte verfolgen".