Blackberry-Streit Versöhnungsangebot für Indien

Im Streit um seine abhörsicheren Blackberrys hat der Konzern RIM Indien ein Angebot gemacht: Man wolle nach "legalen" Wegen des Mitlesens suchen.

In dem Streit mit der indischen Regierung um seine abhörsicheren Datendienste hat der Blackberry-Hersteller Research in Motion (RIM) einen neuen Versuch unternommen, das Verbot seiner Dienste abzuwenden.

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RIM werde sich für ein Industrieforum stark machen, das sich mit dem legalen Zugang zu seinen verschlüsselten Email- und Nachrichtendiensten befassen solle, teilte der Konzern mit. RIM war in mehreren Ländern unter Druck geraten. DIe Behörden befürchten, dass Terroristen die abhörsicheren Smartphones zur Planung etwaiger Anschläge nutzen könnten.

RIM habe der indischen Regierung versichert, dass es deren Sicherheitsbedürfnisse respektiere und unterstütze, so die Erklärung weiter. Regierungskreisen zufolge will Indien am Montag über eine Blockade entscheiden. Einen Tag später endet das Ultimatum, das die Regierung RIM gestellt hat. Bis dahin soll das Unternehmen den Behörden Zugang zu den Kurznachrichten- und Email-Diensten ermöglichen.

Sollte RIM die Regierung nicht zufriedenstellen, droht dem Konzern der Ausschluss von einem der am schnellsten wachsenden Telekommunikationsmärkte.