Digitale Währungen wie Bitcoin entstehen in spezialisierten Serverfarmen, diese werden in der Szene oft Bergwerke oder Minen genannt. Diese Metapher enthält offenbar mehr Wahrheit als vermutet, denn der Betrieb der Hardware verschlingt ähnlich viel Energie wie Minen für Gold, Platin, Kupfer oder Seltene Erden.
Energieverbrauch von Kryptowährungen:So teuer sind Bitcoin
Bitcoin-Farm in Quebec, Kanada
(Foto: AFP)- Digitale Währungen wie Bitcoin verursachen einen enormen Energieverbrauch.
- Laut einer neuen Studie kostet es 17 Megajoule in Form von Strom (4,7 Kilowattstunden), um einen US-Dollar an neuem Wert zu schaffen.
- Der Stromverbrauch löst auch einen großen Ausstoß von Treibhausgasen aus, da viele der Bitcoin-Minen in China angesiedelt sind und Kohlekraftwerke nutzen.
SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
Leben und Gesellschaft
»Unser Stress scheint noch größer zu werden, je schneller wir Aufgaben abarbeiten«
Russland
Putins Männer
Luftfahrt
Lufthansa bildet nun doch schon wieder Piloten aus
Amoklauf Erfurt
Unser Leben nach dem Tod
Coronavirus
Infiziert trotz negativen PCR-Tests