GamesDas waren die besten Computerspiele 2019

"Sekiro: Shadows Die Twice" fasziniert vor allem wegen seines hohen Schwierigkeitsgrads und in "Death Stranding" ist die Ödnis die größte Stärke des Spiels. Der Jahresrückblick aus Gamer-Sicht.

von Caspar von Au

Sekiro: Shadows Die Twice

Manche Computerspiele faszinieren nicht aufgrund ihrer Grafik, der besonders gut erzählten Story oder der innovativen Spielweise, sondern weil sie besonders schwer sind. "Sekiro: Shadows Die Twice" ist so ein Spiel. Das Action-Adventure verzeiht keine Fehler oder Unaufmerksamkeiten. Versagt der Spieler, stirbt der japanische Krieger, den er steuert.

Immer wieder scheitern und sterben - das gehört seit Jahren zu den Spielen des Entwicklers Hidetaka Miyazaki ("Dark Souls", "Bloodborne") dazu. Sekiro führt den Spieler in ein blutiges und düsteres Japan des späten 16. Jahrhunderts, wo er seinen jungen Herrn aus den Fängen eines Samurai-Clans befreien muss. Das Kampfsystem ist selbst für Spieler herausfordernd, die Dark Souls oder Bloodborne gemeistert haben. So bringt es recht wenig, den Hieben der Gegner nur auszuweichen. Besser ist es, sie im richtigen Moment abzuwehren und sofort zum Gegenangriff auszuholen. Sekiro kann sehr frustrierend sein; aber umso besser fühlt es sich an, wenn der Spieler einen besonders kniffligen Boss nach mehreren Stunden endlich besiegt.

"Sekiro: Shadows Die Twice", ist am 22. März 2019 für PC, Playstation 4 und Xbox One erschienen.

Bild: PR / From Software 30. Dezember 2019, 13:302019-12-30 13:30:42 © SZ.de/mri