Berühmte Fehlprognosen:"Computer sind nutzlos"

YouTube floppt, Computer bleiben tonnenschwer: Technik-Fehlprognosen haben Tradition - auch Software-Gurus und Künstler sind nicht vor ihnen gefeit. In Bildern.

10 Bilder

Pablo Picasso;AFP

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"Computer sind absolut nutzlos. Sie können nur Antworten geben."

Der spanische Maler Pablo Picasso (1881-1973) präsentierte sich 1946 als einer der ersten Computerkritiker - und würde vielleicht sogar heute noch Menschen finden, die ihm zustimmen.

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Thomas Watson;dpa

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"Ich denke, dass es einen Weltmarkt für vielleicht fünf Computer gibt."

Thomas Watson, Chef von IBM, lag mit seiner Prognose von 1943 hingegen nachweislich falsch.

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Smartphone;Reuters

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"Computer der Zukunft werden nicht mehr als 1,5 Tonnen wiegen."

Die US-Zeitschrift Popular Mechanics behielt mit ihrer Vorhersage von 1949 streng genommen recht - dennoch wirken die Maßstäbe im Zeitalter der Smartphones etwas verzerrt.

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Ken Olsen;AP

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"Es gibt keinen Grund, warum irgendjemand einen Computer in seinem Haus haben wollen würde."

Ken Olsen, Gründer der anerkannten Computerfirma Digital Equipment Corp., glaubte 1977, dass Computer nur für Unternehmen interessant sein würden. Der Aufstieg des Personal Computers belehrte ihn eines Besseren. Sein Unternehmen wurde am Ende vom PC-Hersteller Compaq aufgekauft.

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Das nicht-papierlose Büro;iStockphoto

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"Das zeitraubende Hin- und Hergeschiebe von Papier wird im Büro der Zukunft durch Informationsverarbeitung mit Computer ersetzt."

Diese Prognose des Palo Alto Research Center aus den siebziger Jahren zeigt, dass auch Euphorie kein guter Ratgeber ist: Das papierlose Büro hat sich bis heute nicht vollständig durchgesetzt.

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E-Mail-Zeichen;iStockphoto

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"E-Mail ist ein Produkt, dass man absolut nicht verkaufen kann."

Der Unternehmensgründer und angesehene Programmierer Ian Sharp lag mit seiner Einschätzung 1979 daneben - obwohl es vielen Anbietern tatsächlich Probleme bereitet, für kostenpflichtige Premium-Dienste im E-Mail-Bereich Kunden zu finden.

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Bill Gates;AFP

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"Diese Kartellgeschichte geht vorüber."

Diesen Satz soll der damalige Microsoft-Chef Bill Gates 1995 gesagt haben - wenig später begannen die USA und die EU, Kartellverfahren gegen Microsoft einzuleiten. Gates wurde auch mit anderen Fehlprognosen bekannt, zum Beispiel das von ihm später dementierte "Mehr als 640 Kilobyte Speicher werden Sie niemals benötigen" (1981) oder "In zwei Jahren wird das Spam-Problem gelöst sein" (2004).

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Steve Chen;Reuters

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"Es gibt einfach nicht so viele Videos, die ich angucken möchte."

YouTube wird ein Reinfall - behauptete niemand anderes als Mitgründer Steve Chen (re., daneben sein Partner Chad Hurley) im März 2005. Ein Irrtum zu seinen Gunsten: Anderthalb Jahre später kaufte Google die Videoplattform für 1,65 Milliarden Dollar.

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Meg Whitman;Reuters

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"Wir sind gerade dabei, der unumstrittene Gewinner in China zu werden."

Ebay-Chefin Meg Whitman gab sich im Februar 2005 noch optimistisch, mit dem Online-Auktionshaus auch Asien zu erobern. Anderthalb Jahre später war der Marktanteil des Unternehmens in China in den einstelligen Prozentbereich gefallen.

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Alan Sugar;Reuters

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"Nächste Weihnachten wird der iPod tot, am Ende, weg, kaputt sein."

Der britische Geschäftsmann und Multimillionär Alan Sugar bewies im Februar 2005 kein gutes Gespür: Alleine im vierten Quartal 2009 verkaufte Apple 21 Millionen Exemplare des MP3-Players.

Foto: Reuters/Teaserbild afp, dpa, istock, Grafik: sueddeutsche.de/Karina Helldobler-Marcis(Text: sueddeutsche.de/Johannes Kuhn)

© sueddeutsche.de
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