Technik und OptikWarum Apples Design-Fetisch schlecht für die Nutzer ist

Früher waren die Geräte schick, schlicht und einfach zu bedienen. Jetzt sind sie nur noch schick und schlicht. Apples Produkte, für die der scheidende Chefdesigner Jony Ive verantwortlich ist, haben auch Kritiker.

Von Mirjam Hauck

Wer Apple kauft, kauft nicht einfach nur einen Rechner oder ein Handy. Er kauft auch das Gefühl, zur Design-Avantgarde zu gehören. Mit dem Slogan "Think different" traten Steve Jobs und Apples Chef-Designer Jonathan Ive 1997 an, die herkömmlichen PCs zu revolutionieren - zumindest optisch: Schluss mit grauen Kisten! Waren die iMacs zu dieser Zeit (im Bild, Steve Jobs bei der Präsentation neuer Farbmodelle im Jahr 1999) noch knallbunt, klobig und aus durchsichtigem Plastik, änderte sich nach der Jahrtausendwende nicht nur Jobs Kleidungsstil, sondern auch das Design der Produkte.

Bild: dpa 28. Juni 2019, 09:122019-06-28 09:12:38 © SZ.de/mri/mahu/sih