Steve Jobs:Wie das iPhone aus dem iPad entstand

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Google, der Rivale Lange Zeit arbeitete Apple mit Google zusammen, Google-CEO Eric Schmidt saß bis Sommer 2009 sogar im Verwaltungsrat des Jobs-Unternehmens. Doch seitdem Google mit dem mobilen Betriebssystem Android auf den Markt drängt, ist es mit der Freundschaft vorbei. Jobs blockte bei der Frage, ob er persönlich enttäuscht sei, ab. "Sie haben sich entschieden, mit uns in Wettbewerb zu treten", gab er zu Protokoll, "doch auch wenn wir Konkurrenten sind: Mit jemandem im Wettbewerb zu stehen, bedeutet nicht, gemein zueinander zu sein." Gerüchte, Apple würde die Google-Suche auf dem iPhone durch Microsofts Bing ersetzen, dementierte er.

Der Kampf der Plattformen Angesprochen darauf, ob Plattformen wie Facebook, Google oder Apple sich einen Kampf liefern würden, der ähnlich der Rivalität zwischen Microsoft und Apple in den 80ern und 90ern sei, antwortete Jobs lakonisch: "Wir sehen uns nicht in einem Plattform-Krieg. Wir haben uns auch niemals in einem Plattform-Krieg mit Microsoft gesehen. Vielleicht ist das der Grund, weshalb wir ihn verloren haben."

Die Zukunft der Medien "Ich will nicht, dass wir eine Nation von Bloggern werden. Ich denke, wir brauchen redaktionelle Kontrolle heutzutage mehr als jemals zuvor. Wenn wir etwas tun können, um den Zeitungen dabei zu helfen, neue Ausdrucksformen zu finden, durch die sie Geld verdienen können, bin ich absolut dabei." Die Menschen seien bereit, Geld für Inhalte zu zahlen, die Verlage sollten nur aggressiver bei der Preisgestaltung sein.

Die Entstehung des iPad Die Idee für das iPad, so Jobs, sei Grundlage für das iPhone gewesen: "Es begann mit dem Tablet. Ich hatte diese Vorstellung eines Glasdisplays, einer Multitouch-Oberfläche die man mit den Fingern bedienen kann. Ich fragte unsere Leute, was sie davon halten. Sechs Monate später kamen sie mit diesem erstaunlichen Display zurück. (...)Und ich dachte: 'Mein Gott, wir können ein Handy damit bauen!' Also stellten wir die Tablet-Idee erst einmal hintenan und begannen, am iPhone zu arbeiten." Das iPad, ergänzte er, sei nicht nur ein Konsumgerät: Es erlaube zum Beispiel das Schneiden von Videos.

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