GeoCities

Die Glanzzeit: 15 Megabyte kostenloser Speicherplatz und ein Webbaukasten machten GeoCities Ende der neunziger Jahre zum beliebtesten Webhoster für private Homepages.

Die Fehler: Internetanbieter boten bald selbst Webspace an, Domainfirmen verkauften einprägsamere Homepage-Adressen. Blogsoftware wie Wordpress machte Webbaukästen in vielen Fällen überflüssig.

Das Schicksal: Im Januar 1999 kaufte Konkurrent Yahoo GeoCities (das Foto zeigt die Belegschaft bei der Bekanntgabe des Geschäfts). Weil GeoCities kaum noch Kunden gewann und die Seiten voller Viren waren, zog Yahoo im Oktober 2009 den Stecker.

Foto: AP

12. Januar 2010, 13:202010-01-12 13:20:00 © sueddeutsche.de