125 Jahre Nintendo:Helden und Prinzessinnen

Vom Klempner Super Mario bis zum Pokémon-Phänomen: Die bekanntesten Videospiel-Figuren von Nintendo sind weltweit Legenden. Eine Märchenprinzessin hat sogar den Schauspieler Robin Williams dazu inspiriert, seine Tochter nach ihr zu benennen.

Von Benedikt Müller

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Super Mario

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Quelle: SZ

Er gilt als die berühmteste Videospielfigur der Welt: Längst nutzt Nintendo seinen Sprössling Super Mario (Foto: oh) als Firmenmaskottchen. 1983 sollte der italo-amerikanische Klempner erst unter dem Namen Jumpman auf den Spielemarkt treten - da platzte der Vermieter der amerikanischen Nintendo-Niederlassung, Mario Segale, in die Besprechung. Seitdem vermarktet Nintendo den Schnauzbartträger als Super Mario auf allen Kanälen, etwa mit dem Malprogramm Mario Paint oder dem Rennspiel Mario Kart.

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Pokémon

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Quelle: SZ

Anfang des Jahrtausends waren die Pokémon (Foto: oh), eine japanische Kurzform für Taschenmonster, allgegenwärtig - als Sammelkarte in den Taschen von Jugendlichen und als Nintendo-Spiel auf dem Gameboy. Hat der Spieler einen Pokémon ausreichend trainiert und in Kämpfe geschickt, verwandelt sich dieser in eine höhere Spezies. 721 verschiedene Arten gibt es, vom gelben Elektro-Pokémon Pikachu bis zur Fee Knuddeluff. Das Spiel hat dem tot geglaubten Gameboy eine vorübergehende Renaissance beschert.

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Donkey Kong

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Quelle: SZ

Ohne Donkey Kong (Foto: oh) hätte es Super Mario nie gegeben. Denn erst nach dem Erfolg der Spielewelt des braunen Gorillas mit dem roten Schlips wurde sein Freund Mario zur Titelfigur einer neuen Spieleserie. Donkey Kong lebt indes weiter auf einer Tropeninsel. Ständig versucht der Gorilla, seine Bananen zurückzuerobern, die ihm sein ewiger Widersacher, das Krokodil King K. Rool, geklaut hat. Trotz anfänglicher Bedenken, der Name "Esel-Kong" sei zu einfältig, fand das Konsolenspiel auch in Amerika Anklang.

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Zelda

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Quelle: SZ

Den Vornamen der Schriftstellergattin Zelda Fitzgerald fand Nintendo-Produzent Shigeru Miyamoto so wohlklingend, dass er die Titelfigur seiner Videospielreihe so nannte. Zelda, die Prinzessin des Reichs Hyrule, ist in den 17 Folgen, die seit 1986 erschienen sind, in steter Gefahr. Der Protagonist Link (Foto: oh) muss sie aus den Schlingen des Zauberers Ganondorf und seiner Verbündeten befreien. Der jüngst verstorbene US-Schauspieler Robin Williams fand den Spielnamen so schön, dass er seine Tochter Zelda nannte. Benedikt Müller

© SZ vom 23.09.2014/mahu
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