Zuschüsse für SchulenSenatorin: Budget für Klassenfahrten zum Teil aufgebraucht

Lesezeit: 1 Min.

Die Senatorin möchte, dass unter den Schulen Gerechtigkeit herrscht (Archivbild).
Die Senatorin möchte, dass unter den Schulen Gerechtigkeit herrscht (Archivbild). Soeren Stache/dpa

Angesichts der Sparzwänge im Berliner Haushalt stehen auch die Zuschüsse für Klassenfahrten für 2025 auf dem Prüfstand. Das hat schon jetzt Folgen.

Direkt aus dem dpa-Newskanal: Dieser Text wurde automatisch von der Deutschen Presse-Agentur (dpa) übernommen und von der SZ-Redaktion nicht bearbeitet.

Berlin (dpa/bb) - Manche Schulen in Berlin können derzeit für das Jahr 2025 keine Klassenfahrten buchen, weil andere das Budget aufgebraucht haben. Genau genommen könnten die Schulen zwar buchen, allerdings vorerst ohne finanzielle Zuschüsse von der Senatsverwaltung, sagte Bildungssenatorin Katharina Günther-Wünsch (CDU) bei einer Pressekonferenz. Der Bezirk Steglitz-Zehlendorf etwa sei so überbucht, dass für manche Schulen nichts mehr übrig sei.

Hintergrund ist die Diskussion um die Finanzierung von Klassenfahrten angesichts der Sparzwänge im Haushalt.

Schulfördervereine könnten unterstützen

Alternativ hätten Schulen die Möglichkeit, Reisekosten über Schulfördervereine zu bezahlen, sagte die CDU-Politikerin. Dass Eltern die Kosten für Lehrer und Lehrerinnen übernehmen, ist nach Angaben der Senatorin nicht möglich. 

Um künftig zu verhindern, dass die, die am schnellsten seien, bevorzugt würden, brauche es einheitliche Kriterien, sagte die CDU-Politikerin. Es solle für alle gerecht bleiben. Sie werde keine speziellen Vorgaben machen, ob eine Klasse nur nach Brandenburg oder nach Frankreich fahren dürfe. Das müssten die Schulen selbst entscheiden. Allerdings solle es künftig ein festes Schulbudget geben, das sich an der Schulform und der Zahl der Schülerinnen und Schüler bemisst. 

Verantwortung liegt bei Schulen

Die Schulaufsichten seien mitverantwortlich, zu überprüfen, dass die Kriterien eingehalten werden. „Und die Schulgemeinschaften entscheiden gemeinschaftlich, wie sie mit diesem Schulbudget umgehen“, sagte Günther-Wünsch.

In den vergangenen Jahren sei es eine Selbstverständlichkeit gewesen, das Budget für Klassenfahrten je nach Bedarf zu erweitern, erklärte die Senatorin. „Daraus hat sich ein gewisser Automatismus entwickelt.“ Mittlerweile werde mehr ausgegeben als noch in den Jahren vor Corona. „Es wird sehr, sehr intensiv wieder gebucht.“

© dpa-infocom, dpa:241203-930-306781/1

Zur SZ-Startseite

Lesen Sie mehr zum Thema

SZ Stellenmarkt
:Entdecken Sie attraktive Jobs

In anspruchsvollen Berufsfeldern im Stellenmarkt der SZ.

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: