Es gab ihn mal, den Traumberuf Forscher. In diesem Traum entdeckt der einsame Tüftler grundlegende Naturgesetze, fahnden unbeirrte Wissenschaftlerinnen jahrelang nach sensationellen Dokumenten oder fördern Archäologen Pharaonen zutage. In diesen Geschichten, gerne im Kino erzählt, verkörpern Wissenschaftler die großen Persönlichkeiten, die Zeit haben, den Dingen auf den Grund zu gehen - und dafür belohnt werden. Die Wirklichkeit ist davon weit entfernt.
Forschung:Zeitverträge treiben die Wissenschaft ins Verderben
Die große Koalition wollte die Perspektive junger Wissenschaftler verbessern - geschehen ist nichts. Forscher müssen sich weiter nach der Laufzeit von Forschungsprojekten richten. Das ist unwürdig.
Kommentar von Roland Preuß
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