Waldorf, Montessori und Co. Kirchliche Schule

Der Großteil der freien Schulen in Deutschland hat einen kirchlichen Träger. Sowohl die katholische wie auch die evangelische Kirche unterhalten zahlreiche private Bildungseinrichtungen der unterschiedlichsten Schularten von der Grund- bis zur Berufsschule - insgesamt mehr als 2000, wobei der Anteil der beiden Konfessionen ungefähr gleich hoch ist. Ins Zentrum ihrer Pädagogik stellen sie das christliche Menschenbild vom Kind als Geschöpf Gottes sowie Nächstenliebe, Gemeinschaft und Werteerziehung.

Glaube und Religiosität sind keine Voraussetzung für den Schulbesuch, aber vielleicht, um sich dort wohlzufühlen, denn die Religion spielt über das Unterrichtsfach hinaus eine große Rolle. Der Vorsitzende der Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx, bezeichnet katholische Schulen als "Kernstück kirchlichen Lebens". Und auch die evangelischen Schulen setzen laut dem Bundeskongress Evangelische Schule auf den "gemeinsamen Bezug auf das Evangelium und ein aus dem christlichen Menschenbild abgeleitetes evangelisches Bildungsverständnis". Weitere Informationen unter www.katholische-schulen.de und www.evangelische-schulen-in-deutschland.de