Waldorf, Montessori und Co. Waldorfschule

Die Waldorfschulen gehen auf den Anthroposophen Rudolf Steiner zurück, etwa 230 gibt es laut dem Bund der Freien Waldorfschulen derzeit in Deutschland. Grundlage ist Steiners Leitsatz: Das Kind in Ehrfurcht aufnehmen, in Liebe erziehen und in Freiheit entlassen. Ausgehend von seiner spirituellen Weltanschauung steht eine ganzheitliche Bildung im Mittelpunkt: Die Schüler sollen sich nicht nur geistiges Wissen aneignen, sondern auch musisch, künstlerisch, handwerklich und gymnastisch dazulernen.

Kunst, Theater, Musik, Werken und Turnen haben daher eine hohe Bedeutung. Neben den klassischen Schulstunden nach Fächern gibt es den Epochenunterricht, bei dem ein Fach oder Themengebiet über einen längeren Zeitraum besonders intensiv studiert wird. Wer sich für eine Waldorf-Schule entscheidet, besucht sie im Normalfall zwölf Schuljahre lang, eine Selektion nach Leistung oder Sitzenbleiben gibt es ebenso wenig wie einen festgelegten Lehrplan.

Auch auf das klassische Notensystem verzichten die Waldorfschulen weitgehend, stattdessen stehen in den Zeugnissen oft nur detaillierte Leistungsbeschreibungen. Weitere Informationen unter http://www.waldorfschule.de/