Studium:Abenteuer Praktikum

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Studium: Israel, Jordanien, Sri Lanka. Regine Kerschner, Jan Fröhlich Laura Wochian (von links) lernten neue Kulturen kennen.

Israel, Jordanien, Sri Lanka. Regine Kerschner, Jan Fröhlich Laura Wochian (von links) lernten neue Kulturen kennen.

(Foto: privat; Bearbeitung SZ)

Eine Hospitanz in einem Land mit anderer Kultur bringt ganz neue Erfahrungen und mehr Klarheit über die persönlichen Ziele. Zwei Studentinnen und ein Student berichten.

Von Sabine Spinnarke

Interkulturelle Kompetenz ist gefragt wie noch nie zuvor. Dirk Werner vom Institut der deutschen Wirtschaft (IW) in Köln nennt verschiedene Gründe, warum das so ist: "Unsere Industrie ist exportorientiert. Auch kleine und mittlere Unternehmen haben heute Absatzmärkte oder Produktionsstätten im Ausland." Entsprechend hoch schätzten Arbeitgeber Erfahrungen, die Bewerber während eines Auslandspraktikums oder -studiums gemacht haben. Aber auch für Jobs im Land würden solche Hospitanzen wertgeschätzt: "Durch die hier lebenden Migranten setzen sich Teams zunehmend aus Menschen verschiedener Nationalitäten zusammen. Offenheit und interkulturelle Disposition sind da sehr förderlich", so Werner. Laut DAAD nehmen jährlich circa 40 000 Studenten an Erasmus-Programmen teil. Die sogenannte Mobilitätsquote im Hochschulbereich liegt somit bei circa 30 Prozent.

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