Nachdem die Gastronomie über Monate geschlossen war, sitzen nun, je nach lokaler Situation, wieder Gäste auf den Terrassen der Cafés und in den Biergärten. Das öffentliche Kulturleben erwacht zögerlich und mit zahlreichen Einschränkungen wieder zum Leben. Doch die Corona-Pandemie hat ganzen Branchen den Boden unter den Füßen weggezogen - und damit auch schier unzählige Jobs für Studierende vernichtet. Aber stehen die vielen meist jungen Aushilfskellner, -bademeisterinnen und -platzanweiser damit ohne Nebeneinkünfte da? Immerhin arbeiten nach der jüngsten Sozialerhebung des Studentenwerks fast zwei Drittel aller knapp drei Millionen Studierenden neben ihrem Studium. Für die Hälfte der Studentinnen und Studenten ist das Geld für die Finanzierung des Lebensunterhalts sogar dringend nötig. Die Erhebung stammt zwar von 2017, doch die genannten Zahlen sind laut Stefan Grob, dem stellvertretenden Generalsekretär des Deutschen Studentenwerks, noch immer gültig. Da mag es auf den ersten Blick erstaunen, wenn das Deutsche Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung im vorigen Sommer als Ergebnis einer Befragung angab, dass 60 bis 70 Prozent aller Studierenden gar keine finanziellen Auswirkungen durch die Pandemie gespürt haben.
HochschuleVon der Kellnerin zur Impfhelferin
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Illustration: Stefan Dimitrov
N/AViele Studierende haben ihre Nebenjobs verloren und damit auch die Möglichkeit, ihr Studium zu finanzieren. Aber die Pandemie bietet auch neue Möglichkeiten.
Von Bärbel Brockmann
