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Schulen - Dresden:AfD will Gewalt und Mobbing an Schulen thematisieren

Ausbildung
Das Logo der Alternative für Deutschland (AfD) auf Parteibroschüren. Foto: Markus Scholz/dpa/Symbolbild (Foto: dpa)

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Dresden (dpa/sn) - Die AfD will Gewalt, Mobbing und Cyber-Mobbing an sächsischen Schulen im Landtag zur Sprache bringen. Einen entsprechenden Antrag stellte die Fraktion am Donnerstag vor. Zuvor hatte der Abgeordnete Rolf Weigand wiederholt Kleine Anfragen zu diesen Themen gestellt.

"So haben sich die Gewaltvorfälle an Oberschulen in Mittelsachsen von 2017 bis 2019 verdoppelt. Im gleichen Zeitraum gab es an Sachsens Oberschulen insgesamt 179 gemeldete Fälle von Gewalt, Bedrohung bis hin zu Todesdrohungen, Körperverletzung, Mobbing und Cyber-Mobbing", erklärte Weigand. Die Dunkelziffer der nicht gemeldeten Fälle werde deutlich höher liegen. Es gebe erste Erkenntnisse, dass besonders Fälle von Cyber-Mobbing während der aktuellen Schulschließungen erheblich zunehmen würden.

Nach Ansicht von Weigand müsse das Thema fortan stärker in die Lehrerausbildung einfließen und fester Bestandteil der verpflichtenden Weiterbildungstage von Lehrkräften sein: "Nur so können die Lehrer diese Probleme frühzeitig erkennen und präventive Maßnahmen einleiten."

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