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Schule und Homeschooling:So geht es nicht weiter

Bamberg, Deutschland 04. Januar 2021: Ein Kind sitzt an einem Tisch in einer Wohnung auf dem ein aufgeklappter Laptop mi

Homeschooling mit einem Online-Lernprogramm.

(Foto: imago images/Fotostand)

Bildungsexperten legen einen Plan vor, wie die in zwei Lockdowns entstandenen Lücken bei Schülern wieder zu füllen sind - und stellen eine Forderung, die Sprengkraft besitzt.

Von Paul Munzinger

Der Lockdown geht weiter, die Schulen bleiben, von Ausnahmen abgesehen, bis zum 14. Februar geschlossen. Das haben die Bundeskanzlerin und die Ministerpräsidenten am Dienstag beschlossen. Weitere zwei Wochen - der Lockdown war zuvor bis Ende Januar terminiert - können Millionen Schülerinnen und Schüler nicht im Klassenzimmer lernen, sondern nur zu Hause. Und das heißt meistens: mehr schlecht als recht. Lehrer, Eltern und Wissenschaftler warnen seit Monaten, dass die Zeit der geschlossenen Schulen Folgen haben wird, an denen Kinder und Jugendliche schwer zu tragen haben werden - je länger, umso gravierender. Heinz-Peter Meidinger, Präsident des Deutschen Lehrerverbandes, forderte die Bundesländer vor Weihnachten auf, einen "Masterplan" vorzulegen, wie die in zwei Lockdowns entstandenen Lücken wieder zu füllen sind.

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