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Schüleraustausch in den USA:"Das echte Amerika ist der reinste Albtraum"

Statue of Liberty 125th Anniversary

Sehnsuchtsland: Die USA sind mit Abstand das beliebteste Ziel für einen Schüleraustausch. Doch nicht immer wird der Aufenthalt so schön wie erhofft.

(Foto: picture alliance / dpa)

Viele Schüler träumen von einem Jahr in den USA. Doch Rückkehrer berichten auch Horror-Geschichten: Unterbringung bei einer Schwerkranken, winzige Zimmer oder Mäuse am Bett. Nur Einzelfälle?

Von Christian Gschwendtner

Für Lennard Weber gibt es zwei Amerikas. Eins, das er aus Youtube-Videos kennt. Und eins, das er selbst gesehen hat. Er sagt: "Das echte Amerika ist der reinste Albtraum." Im August 2016 fliegt er rüber. Ein 16-Jähriger aus Jena, der an einem Highschool-Austausch teilnimmt, wie etwa 6000 deutsche Schüler jedes Jahr. Sie bewerben sich bei einer deutschen Organisation. Im Idealfall werden sie genommen, eine amerikanische Partnerorganisation vermittelt die Gastfamilie. Los geht's. Doch nicht immer sind die Gastfamilien so, wie die Schüler sich das vorstellen.

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